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Landgewinnung in Las Palmas für Metro GuaGua kostet bis zu 14,5 Mio €

Bild Info: Das Projekt ist in zwei Zonen unterteilt und kostet bis zu 14,5 Millionen Euro. Bild: Ministeriums für ökologischen Übergang

Las Palmas – Durch die Metro GuaGua in Las Palmas soll/muss die Hauptstadt von Gran Canaria größer werden, den es ist geplant an der Avenida Maritima eine neue Landmasse aus dem Meer zu stampfen, die Fläche beträgt etwa 49.325 Quadratmeter, also ca. sieben Fußballfelder. Diese Aktion soll im Bereich zwischen Guiniguada und Lady Harmaguada stattfinden, die geschätzten Baukosten belaufen sich auf etwa 11,41 Millionen Euro, wobei für die Ausschreibung ein Betrag von 14,52 Millionen Euro bereitstehen.

Diese Maßnahme ist notwendig, damit die Stadt die Fahrspuren für die Metro GuaGua installieren kann, denn diese Fahrspuren sollen frei vom herkömmlichen Straßenverkehr sein. Alles damit die 5-Minuten-Taktung überhaupt möglich sein wird. Es wird geschätzt, dass die Bauzeit etwa 18 Monate beträgt und im März 2021 abgeschlossen sein soll.

Derzeit läuft noch eine Frist für Einsprüche der Bürger gegen das Projekt, auf der Webseite des Ministeriums für ökologischen Übergang kann man sich über das Projekt informieren, binnen der kommenden 20 Tage können Einsprüche eingelegt werden. Diese müssen bei der kanarischen Hafenbehörde in der 4. Etage der Behörde abgegeben werden. Die Behörde ist täglich zwischen 9 und 14 Uhr geöffnet.

Das Projekt ist aufgeteilt in zwei Zonen, etwa 1,3 Kilometer ist die Strecke, die auf einer Breite von 37 Metern mehr Boden aus dem Meer holen soll, wenn alles Abgeschlossen ist, wird die Fläche etwa 2,1 Meter über dem Meer liegen.

Es geht aber nicht darum, eine Fahrspur der Metro GuaGua auf diese Fläche zu setzten, vielmehr soll die Av. Maritima weiter Richtung Meer verlegt werden, sodass die Metro GuaGua im Landesinneren mehr Platz hat. Zudem muss ein euer Wellenbrecher gebaut werden und die Promenade wird sich natürlich verändern. Die grundlegende Optik des Bereiches soll sich kaum ändern, dass die Anpassung an die städtebaulichen Gegebenheiten vorgenommen wird, so wird es kaum auffallen, das dort mehr Landmasse vorhanden sein wird als es derzeit der Fall ist. – TF

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