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ūüĆčDritter TICKER – Vulkansaubruch auf La Palma an Weihnachten BEENDET!

Sollte binnen 6 Tagen nichts passieren, gilt der Ausbruch als beendet!

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25. Dezember 2021
23. Dezember 2021
22. Dezember 2021
21. Dezember 2021
20. Dezember 2021
13. bis 19. Dezember 2021
06. bis 12. Dezember 2021
29. November bis 05. Dezember 2021
22. bis 28. November 2021
15. bis 21. November 2021

UPDATE vom 25. Dezember 2021 – 20:30 Uhr:

Nachdem nun 10 Tage vergangen sind und es keine neuen Eruptionen auf La Palma gegeben hat, wurde der Vulkanausbruch heute als offiziell beendet eingestuft. Dies teilte der Pressesprecher der Kanaren, Julio P√©rez heute auf La Palma mit. Jetzt ist es an der Zeit alle ‚ÄěBem√ľhungen auf den Wiederaufbau zu richten‚Äú. Er warnte aber auch, dass eine offizielle Beendigung nicht bedeutet, ‚Äědass der Notfall beendet ist. Wir arbeiten weiter daran, allen Menschen zu helfen, die durch diesen Ausbruch gesch√§digt wurden‚Äú. Er danke allen Experten und Sicherheitsteams f√ľr die geleistete Arbeit auf La Palma.

Die √úberwachung des Vulkans wird aber weiter fortgesetzt. Denn die Entweichung von Gasen aus den Kratern und vulkanischen R√∂hren geht weiter. Deshalb bleibt auch der Krisenstab bestehen, der sich jetzt aber ‚Äělockerer‚Äú treffen wird. Es werden alle Menschen gebeten besonders wachsam bei der Reinigung zu sein, da die schweren und hochgiftigen Gase sich in geringen H√∂hen befinden, meist knapp √ľber dem Boden.

Auch Regierungschef Pedro S√°nchez meldete sich auf Twitter kurz zu Wort. Er bezeichnete das Ende des Vulkanausbruchs als ‚Äěbestes Weihnachtsgeschenk‚Äú. Er danke allen Einwohnern von La Palma und bekr√§ftigte, dass ‚Äěwir weiterhin gemeinsam mit allen Institutionen daran arbeiten, die wundervolle Insel La Palma wiederzubeleben und die verursachten Sch√§den zu beseitigen‚Äú.

Aufgrund der heutigen Entscheidung stellen wir such den dicker dazu ein. Es ist der letzte Eintrag dazu. Sollte es nochmals zu besonderen Vorkommnissen kommen werden wir nat√ľrlich berichten.



UPDATE vom 23. Dezember 2021 – 18:40 Uhr:

Auch wenn in 2 Tagen offiziell der Vulkanausbruch auf La Palma als beendet erkl√§rt wird (sollte nichts Gravierendes mehr passieren), warnen die Wissenschaftler weiterhin davor, dass die mit dem Vulkanausbruch im Verbindung stehenden Gefahren fortbestehen werden. Damit sind giftige Gase, Erdrutsche und auch Hitze gemeint. Nicht alle Anwohner werden sofort wieder in die Wohnungen zur√ľckkehren k√∂nnen oder auf die Plantagen, um zu sehen, was √ľbrig ist.

Bisher deutet alles darauf hin, dass der Eruptionsprozess wirklich beendet ist. Es gibt kaum noch Erdbeben und auch Oberflächendeformationen bewegen sich im Normalbereich.


UPDATE vom 22. Dezember 2021 – 19:15 Uhr:

Heute hat der Krisenstab die Planung des Wiederaufbaus begonnen, um die gesamte Grundversorgung der Insel wieder herzustellen. Der Wiederaufbau soll umgehend starten, wenn die Wissenschaftler das Ende des Vulkanausbruchs bestätigen. Dies wird in drei Tagen passieren, also am 25. Dezember, sollte es keine Überraschungen geben.

Die Luftqualit√§t hat sich weiter verbessert, allerdings gibt es im s√ľdlichen Teil der Insel weiterhin hohe Werte bez√ľglich giftiger Gase. Es gibt zudem immer wieder kleinere Einbr√ľche in den beiden Hauptkratern, aber dies habe nichts mit einer neuen Eruption zu tun.


UPDATE vom 21. Dezember 2021 – 19:24 Uhr:

Die Luftqualit√§t im Bereich La Bombilla ist weiterhin extrem gef√§hrlich. Die Beh√∂rden registrieren t√∂dliche Mengen an Gasen. Daher ist dort der Zutritt weiterhin nicht m√∂glich. Heute wurde erkl√§rt, dass die bestehende Warnstufe 2 auch nach dem offiziellen Ende des Eruptionsprozesses beibehalten wird. Nachdem diese offiziell als beendet erkl√§rt wird, was in 4 Tagen passieren k√∂nnte, √ľbernimmt die kanarische Regierung wieder die volle Verantwortung vom Katastrophenausschuss. Das Ministerium f√ľr √∂ffentliche Verwaltung, Justiz und Sicherheit, dessen Minister Julio P√©rez ist, kann dann entscheiden, wie es weitergehen wird.

Alle Anzeichen deuten weiterhin auf ein Ende der Eruption hin, ob man nun nach Erdbeben schaut oder auch nach Oberfl√§chendeformationen. Alle Werte bewegen sich im Normalbereich f√ľr die Kanarischen Inseln. Lediglich die Gaswerte sind teilweise gesundheitssch√§dlich.


UPDATE vom 20. Dezember 2021 – 20:32 Uhr:

Gestern wurde noch eine neue Oberfl√§chendeformation von der Messstation Jedey aufgezeichnet. Dies h√§tte bedeuten k√∂nnen, dass es erneut zu einem Ausbruch h√§tte kommen k√∂nnen. Diese Oberfl√§chendeformation hat sich heute aber komplett umgekehrt und alles ist wieder im ‚ÄěNormalbereich‚Äú. Wenn dies noch 5 Tage so bleiben sollte, gilt der Vulkanausbruch wirklich als beendet.

Die Luftqualität hat sich heute in weiten Teilen der Insel deutlich verbessert, auch wenn weiterhin leicht Gase austreten. Lediglich in das Gebiet La Bombilla durfte niemand hinein. Dort war die Qualität weiterhin gesundheitsgefährdend.


UPDATE vom 19. Dezember 2021 – 17:43 Uhr:

Da waren es nur noch 6 Tage, die magische Grenze f√ľr das offizielle Ende des Vulkanausbruchs auf La Palma r√ľckt immer n√§her. Seit einigen Tagen schweigt der Berg, lediglich ab und an treten Gase aus. Diese f√ľhrten heute auch dazu, dass der Zugang zu Puerto Naos, La Bombilla und El Remo untersagt wurde. In dem von Lava betroffenen Gebiet steigen auch immer wieder Gase aus ‚ÄěSchornsteinen‚Äú der Lavar√∂hren auf. Darin gl√ľht die Lava auch noch ordentlich.


UPDATE vom 17. Dezember 2021 – 19:20 Uhr:

Die vulkanische Aktivit√§t auf La Palma ist weiterhin gestoppt. Noch 8 Tage m√ľssen vergehen, dann gilt der Vulkanausbruch offiziell als beendet. Die Alarmsituation (ROT) bleibt aufrechterhalten.

Die Luftqualität ist weiterhin gut, außer in Los Llanos de Aridane, hier sollte man den Anweisungen der Behörden weiterhin folge leisten.

Die Versicherungsgesellschaften haben bisher 73,5 Millionen Euro an 460 Antragssteller ausgezahlt. Insgesamt sind 2.813 Anträge bei den Versicherungen eingegangen. Im Schnitt bekam jeder Versicherte 160.000 Euro ausgezahlt.


UPDATE vom 16. Dezember 2021 – 19:04 Uhr:
Heute sind es noch 9 Tage, bis man offiziell den Vulkanausbruch f√ľr beendet erkl√§rt. Es gibt zwar minimal sichtbare Emissionen an den beiden Hauptkratern, es handelt sich aber nur um aufsteigende Gase. Es gab auch keine gro√üen Ver√§nderungen bez√ľglich Erdbeben und Oberfl√§chendeformationen. Alles deutet weiterhin darauf hin, dass der Vulkanausbruch beendet ist.

Die Luftqualit√§t ist in Los Llanos de Aridane weiterhin ung√ľnstig, es gibt noch immer einen zu hohen Anteil an Partikeln in der Luft. Daher ist den Anordnungen der Beh√∂rden unbedingt Folge zu leisten.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.676 Geb√§ude betroffen. Davon seien 1.345 f√ľr Wohnraum registriert, 180 Landwirtschaft, 75 Industrie, 44 Hotels und Freizeitbetriebe, 16 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 16 andere Geb√§ude. Copernicus errechnete 3.126 betroffene Geb√§ude, davon 2.988 vollst√§ndig zerst√∂rte und 138 besch√§digte Geb√§ude.

169,95 Hektar Agrarland seien betroffen, davon 218,58 Hektar Bananenplantagen, 68 Hektar Weinberge und ca. 27,43 Hektar Avocado-Felder. Hinzugerechnet werden m√ľssen auch von Lava abgeschnittene Fl√§chen, dies sind 72,7 Hektar Bananenplantagen und 2,26 Hektar Weinberge.

Die zerstörte Länge an Straßen wird mit etwa 73 Kilometern angegeben.


UPDATE vom 15. Dezember 2021 – 20:19 Uhr:
Seit nun √ľber einem Tag gibt es keinerlei Aktivit√§t des Vulkans auf La Palma. Die Wissenschaftler gaben heute an, dass der Vulkanausbruch als beendet gelten wird, sollte dieser Zustand f√ľr 10 Tage anhalten. Es waren auch umgehen einige Forscher von Involcan direkt am Kraterrand zu Besuch und haben ein Video erstellt (siehe Videos unten). Alle g√ľltigen Katastrophenschutzma√ünahmen bleiben aber weiterhin aktiv. Die langsam aush√§rtende Lava hat teilweise noch Temperaturen von ca. 400 ¬įC!

Veränderungen bei den Lavaströmen gab es nicht. Die Luftqualität hat sich in allen Teilen der Insel verbessert. Lediglich in Los Llanos de Aridane ist noch ein schlechter Wert vorhanden.

Nach neusten Berechnungen sind 1.198 Hektar Landmasse mit Lava bedeckt. Rechnet man den Kegel dazu, dann sind 1.221 Hektar Landmasse betroffen. Die beiden Lavadeltas haben eine Gesamtfläche von 48,02 Hektar eingenommen.


UPDATE vom 14. Dezember 2021 – 19:27 Uhr:
Der Eruptionsprozess des Vulkans auf La Palma ist ‚Äěpraktisch verschwunden‚Äú. Es wird weder Lava ausgeworfen, noch gibt es signifikante Erdbeben. Aber ‚Äěeine Reaktivierung ist nicht ausgeschlossen‚Äú, hei√üt es heute auf der Pressekonferenz zum Vulkanausbruch. All dies seien jedoch Anzeichen daf√ľr, dass der ‚ÄěEruptionsprozess ersch√∂pft ist‚Äú. Binter musste am Vormittag nochmals die Flugverbindungen unterbrechen, nahm diese ab 13 Uhr jedoch wieder auf.

Der Notstand wird jedoch nicht beendet. Es gab in den letzten 3 Monaten immer wieder Pausen des Vulkans, wobei diesmal eine deutliche √Ąnderung vorliegt. Zudem warnt man davor, dass weiterhin giftige Gase im Vulkangebiet vorhanden sind. Die Lava, die zuletzt ausgesto√üen wurde, ist nat√ľrlich noch in Bewegung, haupts√§chlich durch den Lavastrom 9.

Aktuell wird die betroffene Fläche auf 1.195 Hektar geschätzt, nach Katasteramt sind bisher 1.628 Gebäude betroffen, wobei Coprenicus von 1.063 Gebäuden ausgeht.


UPDATE vom 13. Dezember 2021 – 20:55 Uhr:
Die hohe Konzentration von Schwefeldioxid zwang heute Morgen dazu, die Bevölkerung der Gemeinden Los Llanos de Aridane, El Paso und Tazacorte mit einer Ausgangssperre zu belegen. Die Schutzmaßnahmen trat um 8:45 Uhr in Kraft und endete um 13:00 Uhr, als sich die Werte an diesen Stationen verbesserten.

Leider hat die Lava erneut ein bisher nicht betroffenes Gebiet erreicht. Einer der zentralen Lavastr√∂me brach heute im Bereich Las Norias auf und gelangte so in dieses Gebiet. Dieses Gebiet befindet sich zwischen den Lavastr√∂men 9 und 11 und wurde bisher als ‚Äěsie Insel‚Äú bezeichnet. Somit erweiterte sich das betroffene Gebiet auf 1.193 Hektar.

Die gestrige st√§rkere Reaktivierung des Vulkans hat einen Auswurf in eine H√∂he von ca. 6.000 Meter erreicht. Der Vulkan warf neben Asche auch pyroklastische ‚ÄěBomben‚Äú aus, die bis in eine Entfernung von 500 Meter rund um den Krater einschlugen, diese ‚ÄěBomben‚Äú hatten selbst einen Durchmesser von mehreren Metern. Diese Reaktivierung sorgte f√ľr einen Einbruch des Hauptkegels und des sekund√§ren Kegels, was wiederum zu einer Vergr√∂√üerung der √Ėffnungen gef√ľhrt hat. Von dort aus tritt nun wieder etwas verst√§rkt Lava aus, sodass besonders Lavastrom 9 st√§rker ‚Äěgef√ľttert‚Äú wird.


UPDATE vom 12. Dezember 2021 – 18:18 Uhr:

Im s√ľdlichen Bereich des betroffenen Gebietes ist die Gaskonzentration mittlerweile so hoch, dass dieser nicht mehr aktiv von Menschen √ľberwacht werden kann. Dies sei zu gef√§hrlich, hie√ü es heute auf der Pressekonferenz des Krisenstabes. Besonders stark betroffen ist das Gebiet rund um La Bombilla, dort wurden auch einige tote V√∂gel entdeckt, die an den Gasen erstickt zu sein scheinen.

Heute Mittag hat der Vulkan nochmal ein deutliches Signal gesetzt, dass die Eruption noch nicht vorbei ist. Es gab einen deutlichen Anstieg des Aschenaussto√ües und einen kleinen neuen Auswurf von Lava an der n√∂rdlichen Seite, diese Lava flie√üt aber √ľber bereits betroffenes Gebiet. Lavastrom 9 wird weiterhin leicht mit frischer Lava versorgt. Am sp√§ten Nachmittag lie√ü die massive Eruption wieder nach.

Trotzdem blieb auch heute die Zahl der Erdbeben auf einem geringen Niveau.


UPDATE vom 11. Dezember 2021 – 18:22 Uhr:
Am heutigen Samstag ist Tag 84 des Vulkanausbruchs auf La Palma erreicht. Damit zieht er bez√ľglich der l√§ngsten Vulkanausbr√ľche mit dem Vulkanausbruch des Tajuya gleich. Wenn der Ausbruch am morgigen Sonntag anh√§lt, ist es auch der am l√§ngsten anhaltende Vulkanausbruch auf La Palma in der modernen Geschichte der Insel. Der Tajuya brach zwischen dem 19. Mai und 10. August 1585 aus.

Im Vergleich zu gestern hat sich die Eruption kaum ver√§ndert. Es tritt weiterhin nur eine geringere Menge an Lava aus. Die Menge an Gas ist daf√ľr weiterhin deutlich h√∂her. Die Lavastr√∂me 9 und 11 haben sich vereint und werden mit frischer Lava weiter gespeist. Da die Lava weiterhin nur √ľber bereits betroffenes Gebiet flie√üt, gibt es keine weiteren Verluste an Landmasse zu beklagen.

Laut neusten Copernicus-Daten sind 3.046 Gebäude betroffen, davon 2.896 zerstörte und 150 schwer beschädigte Gebäude.


UPDATE vom 10. Dezember 2021 – 20:00 Uhr:
Der Vulkanausbruch auf La Palma wird bez√ľglich des Lavaaussto√ües immer schw√§cher. Es gibt nur noch minimale Ausw√ľrfe von Magma am Hauptkrater. Daf√ľr steigt aber der Aussto√ü von giftigen Gasen massiv an. Auch die Zahl der Erdbeben ist so gering wie lange nicht, in den letzten 24 Stunden wurden nur 9 Erdbeben auf der Insel registriert.

Es flie√üt aktuell fast ausschlie√ülich in Lavastrom noch neue Lava hinein. Dieser Lavastrom √ľberquert derzeit nur bereits betroffenes Gebet, so gibt es heute keine Steigerung bei den betroffenen Hektar auf der Insel.

Die neuen Gasemissionen am Hauptkegel beinhalten √ľberwiegend CO‚āā und SO‚āā, betreffen derzeit aber nur nicht zug√§ngliches oder evakuiertes Gebiet, trotzdem m√ľssen diese Entwicklungen gut beobachtetet werden. Denn auch das Personal der Rettungskr√§fte in dem Gebiet k√∂nnte sich vergiften. In der Gemeinde Los Llanos de Aridane wurde eine ‚Äěung√ľnstige‚Äú Luftqualit√§t festgestellt, in allen anderen Gemeinden sei die Luftqualit√§t gut.


UPDATE vom 09. Dezember 2021 – 19:02 Uhr:
Anwohner, die im Gebiet Las Martelas leben und evakuiert wurden, durften heute wieder zur√ľck in ihre H√§user. Der Krisenstab entschied dies aufgrund der fehlenden Aktivit√§t der Lavastr√∂me und Gase in dem Gebiet. Diese Menschen m√ľssen sich aber an alle Anweisungen der Sicherheitskr√§fte halten. Die restlichen evakuierten Gebiete sind weiterhin noch nicht freigegeben.

Der vulkanische Prozess konzentriert sich derzeit weiterhin in s√ľdwestlicher Richtung und der Lavastrom Nummer 9 wird weiterhin mit frischer Lava gespeist. Diese flie√üt weiterhin in Richtung Meer. Im Hauptkegel sind wohl weiterhin mehrere Eruptionszentren aktiv. Es gibt derzeit aber nur sporadische Impulse. Heute brach ein Teil des Sekund√§rkegels ein, dort wo die Risse und Br√ľche festgestellt wurden. Allerdings brach der Kegel in sein Inneres zusammen.

Die Erdbebenaktivität ist weiterhin sehr gering und wird im gleichen Gebiet registriert. Die Luftqualität schwankt immer mal wieder. Aber eine deutliche Verschlechterung wurde nicht gemeldet. Immer aktuell kann man die Messwerte HIER ablesen.


UPDATE vom 08. Dezember 2021 – 18:17 Uhr:
Heute Vormittag hat Binter den Flugbetrieb mit La Palma wieder aufgenommen, die Wetterbedingungen haben dies zugelassen und die Aschenwolke vom Flughafen weggetrieben.

Die Eruptionszentren des Hauptsegels sind weiterhin aktiv, aber es g√§be laut Wissenschaftlern Anzeichen daf√ľr, dass die vulkanische Aktivit√§t noch vor dem Ende des Jahres beendet werden k√∂nnte. Die entdeckten Risse und Br√ľche haben sich auch heute nicht ver√§ndert. Der derzeit am st√§rksten ‚Äěgef√ľtterte‚Äú Lavastrom ist Nummer 9.

Aktuell sch√§tzt man die betroffene Fl√§che auf 1.184 Hektar, damit 2 mehr als gestern. Die betroffene Agrarfl√§che wird nun mit 359,82 Hektar angegeben, davon 224,81 Hektar Bananenplantagen, 62,43 Hektar Weinberge und ca. 27,33 Hektar Avocado-Felder. Letztendlich muss man aber auch noch nicht zug√§ngliche Agrarfl√§chen hinzurechnen: 412 Hektar Bananenplantagen, 128 Hektar Weinberge und 84 Hektar Avocado-Felder. Dar√ľber hinaus sind etwa 412 Hektar Agrarfl√§che mit Asche bedeckt und etwa 90 Hektar wurden durch Lavastr√∂me so abgeschnitten, dass diese nicht zug√§nglich sind.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.628 Geb√§ude bisher betroffen. Davon seien 1.304 f√ľr Wohnraum registriert, 179 Landwirtschaft, 74 Industrie, 40 Hotels und Freizeitbetriebe, 15 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 16 andere Geb√§ude.


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UPDATE vom 07. Dezember 2021 – 20:12 Uhr:
Heute Nachmittag hat die Fluggesellschaft Binter den Betrieb mit La Palma wieder vor√ľbergehend eingestellt. Die Aschenwolke sei zu gef√§hrlich f√ľr einen sicheren Flugbetrieb mit der Insel.

Die Lavastr√∂me 11 und 9 haben sich miteinander verbunden und daraus wird das erste Lavadelta im Atlantik weiter ‚Äěgef√ľttert‚Äú, zudem werden bisher nicht betroffene Gebiete durch diese neue Verbindung nun auch mit Lava bedeckt. Das derzeit betroffene Gebiet wird mit 1.182 Hektar angegeben und ist damit um 27 Hektar angewachsen.

Laut neusten Copernicus-Daten sind 3.039 Gebäude betroffen, davon 2.881 zerstörte und 158 schwer beschädigte Gebäude.

Im zentralen und s√ľd√∂stlichen Teil des Hauptkegels des Vulkans seien derzeit wieder mehrere Eruptionszentren aktiv und speisen so die bestehenden Lavafl√ľsse neu. Die gestern gemeldeten Risse und Br√ľche haben heute keinerlei Ver√§nderungen gezeigt.

Sowohl Erdbeben als auch Luftqualit√§t bewegen sich in einem ‚ÄěNormalbereich‚Äú f√ľr einen Vulkanausbruch. Weniger Beben und weniger St√§rke wurden heute gemeldet. Die Luftqualit√§t sei weiterhin gut.


UPDATE vom 06. Dezember 2021 – 17:44 Uhr:
Der Vulkan auf La Palma versorgt derzeit weiterhin die Lavastr√∂me 1, 2 und 4 mit neuer Lava. Der Eruptionsprozess zeigt Episoden erh√∂hter und verminderter strombolianischer Aktivit√§t sowie Pulse mit phreatomagmatischer Aktivit√§t. Im oberen Teil des Sekund√§rkegels wurden Risse entdeckt. Diese Risse k√∂nnten sich weiterentwickeln und Erdrutsche sowie Einbr√ľche des Kegels bewirken. Aktuell scheint die Stabilit√§t des Kegels aber noch gew√§hrleistet zu sein.

Die Zahl der Erdbeben, ebenso deren Intensität, wird weiterhin als gering klassifiziert. Das stärkste Erdbeben wurde kurz vor Mitternacht um 23:57 Uhr mit einer Stärke von 3,9 und in einer Tiefe von 14 Kilometern registriert. An diesem Morgen wurde die Luftqualität in allen Stationen der Insel zwischen gut und einigermaßen gut gemessen.


UPDATE vom 05. Dezember 2021 – 17:22 Uhr:

Der gestern neu entstandene Lavafluss durchquert bisher nicht betroffenes Gebiet, da dies bereits evakuiert ist, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Dieser Lavafluss umfließt praktisch das bisherige Gebiet und speist so auch neue Lava in das erste Lavadelta, welches durch den Lavastrom 9 entstanden war. Der Vulkan speist auch weiterhin die Lavaströme 4 und 7.

Das derzeit betroffene Gebiet wird auf 1.155 Hektar geschätzt, das sind 9 mehr als bei der letzten Schätzung. Laut neusten Copernicus-Daten sind 2.897 Gebäude betroffen, davon 2.771 zerstörte und 126 schwer beschädigte Gebäude.

Auch heute hat sich die Zahl der Erdbeben weiter reduziert. Die Oberflächendeformation habe sich nun wieder vollständig umgekehrt und es kann keine weitere festgestellt werden.


UPDATE vom 4. Dezember 2021 – 20:31 Uhr:
Heute stoppen f√ľr wenige Stunden alle Ausbruchsstellen am Vulkan auf La Palma die Aktivit√§t, allerdings meldete INVOLCAN um 18:30 Uhr eine neue √Ėffnung westlich des Friedhofes von Las Manchas. Noch k√∂nnen die Experten nicht genaues zu dieser √Ėffnung sagen, die Situation muss erst vollst√§ndig analysiert werden.

Auf der heutigen Pressekonferenz, die vor dieser Meldung stattfand, wurde mitgeteilt, dass sich die Lavaströme 3 und 11 verbunden haben bzw. durch einen neuen Strom verbunden wurden. Dieser nimmt nun neues, bisher nicht betroffenes Gebiet ein. Allerdings hat sich die Verbreitungsgeschwindigkeit auch hier bereits deutlich verlangsamt. Die Lavaströme 7, 8 und 10 werden auch weiter mit Lava gespeist, allerdings nur in geringem Ausmaß.

Das derzeit betroffene Gebiet wird auf 1.446 Hektar geschätzt. Davon sind 350,39 Hektar Agrarland, davon 217.37 Hektar Bananenplantagen, 61,2 Hektar Weinberge und ca. 26,72 Hektar Avocado-Felder.

Die Erdbebenaktivit√§t hat weiter abgenommen, die Oberfl√§chendeformation hat sich teilweise umgekehrt. Die Luftqualit√§t ist weiterhin gut. Wobei man hohe Mengen an Schwefeldioxid in der Luft nachweisen kann, dies deute darauf hin, dass noch weitere Magma in der Kammer des Vulkans vorhanden sein muss. Die Wetterbedingten sein auch f√ľr den Flugbetrieb weiterhin positiv.


UPDATE vom 3. Dezember 2021 – 18:13 Uhr:
Die vulkanische Aktivit√§t auf La Palma findet weiterhin an den neueren Emissionsstellen statt. Ein neuer Lavastrom hat sich gebildet, dieser ergie√üt sich jedoch √ľber den bestehenden Lavastrom 10, derzeit ist also kein neues Gebiet betroffen. Der Lavastrom flie√üt in Richtung Las Manchas. Es gibt aber auch weiterhin auf der n√∂rdlichen Seite vulkanische Aktivit√§t, sodass dort auch weitere Lavastr√∂me gespeist werden. Der gr√∂√üte Anteil an Lava flie√üt weiterhin durch den Lavastrom Nummer 7.

Das derzeit betroffene Gebiet wird aktuell mit 1.444 Hektar angegeben, die beiden Lava-Deltas erreichen etwa eine Fläche von 48 Hektar. Laut neusten Copernicus-Daten sind 2.891 Gebäude betroffen, davon 2.790 zerstörte und 101 schwer beschädigte Gebäude. Etwas mehr als 70 Kilometer Straßennetz wurden bisher zerstört.

Die Erdbebenaktivität hat heute nachgelassen, allerdings wurde eine neue Oberflächenverformung von ca. 6 Zentimetern festgestellt. Das stärkste Beben wurde um 5:14 Uhr mit 4,2 auf der Richterskala registriert.

Die Wetterbedingungen bleiben weiterhin relativ g√ľnstig, sowohl f√ľr den Flugbetrieb als auch bez√ľglich der Luftqualit√§t.


UPDATE vom 2. Dezember 2021 – 17:48 Uhr:
In der Video-Galerie gibt es auch ein neues Video zum aktuellen Vulkangeschehen. Die heutige vulkanische Aktivit√§t fand √ľberwiegend auf der neuen Flanke auf der Nordseite des Vulkans statt. Der Hauptkrater speit derzeit kaum Lava, jedoch weiterhin Asche und Partikel. Die Erdbebenaktivit√§t hat in den letzten 24 Stunden wieder etwas zugenommen und teilweise wurden auch wieder st√§rkere Beben gemeldet, das St√§rkste wurde mit 4,2 auf der Richterskala in einer Tiefe von 13 Kilometern um 5:14 Uhr registriert.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.562 Geb√§ude bisher betroffen. Davon seien 1.250 f√ľr Wohnraum registriert, 173 Landwirtschaft, 71 Industrie, 37 Hotels und Freizeitbetriebe, 15 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 16 andere Geb√§ude.


UPDATE vom 01. Dezember 2021 – 18:04 Uhr:
Die Eruption des Vulkans auf La Palma hat sich heute √ľberwiegend in der neuen √Ėffnung an der Nordflanke konzentriert. Lavastrom 8 wird also weiter mit frischer Lava versorgt. Ein abgezweigter Arm wurde als Lavastrom 12 klassifiziert. Dieser hat sich im sp√§teren Verlauf aber mit Lavastrom 8 erneut verbunden. Der Lavastrom ist heute etwa 800 Meter von La Laguna entfernt. An der Nordwestflanke des Vulkans hat sich ein neuer Kegel gebildet, der Hauptkrater war heute schwach aktiv.

Die Seismizit√§t hat in den letzten 24 Stunden deutlich zugenommen und erreichte √ľber 330 Erdbeben. Das st√§rkste Beben erreichte heute um 13:04 Uhr eine St√§rke von 4,8 auf der Richterskala.

Aktuell ist kein neues Gebiet mit Lava √ľberdeckt, sodass es keine weiteren Verluste bei der Landmasse zu verzeichnen gibt. Auch Kataster-Daten liegen heute keinen neuen vor.

Das Wetter spielt weiterhin mit und treibt die Aschenwolke in s√ľdwestlicher Richtung weg von der Insel. So ist der Flugbetrieb weiterhin problemlos m√∂glich.


UPDATE vom 30. November 2021 – 20:19 Uhr:
Der vor wenigen Tagen neu gebildete Lavastrom, der sich in Richtung La Laguna bewegt, ist weiterhin in Bewegung. Auch der Hauptkrater hat heute Morgen seine Aktivit√§t wieder aufgenommen, wobei es gestern am Abend noch zeitweise keinerlei Aktivit√§ten aus keiner der √Ėffnungen des Vulkans gab. Allerdings war dies wirklich nur kurzzeitig der Fall. Derzeit sind die Lavastr√∂me 4, 5, 7 und 8 noch in Bewegung. Lavastrom 8 ist nun noch etwa 1 Kilometer von der Kirche in La Laguna entfernt.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.548 Geb√§ude bisher betroffen. Davon seien 1.242 f√ľr Wohnraum registriert, 169 Landwirtschaft, 69 Industrie, 37 Hotels und Freizeitbetriebe, 15 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 16 andere Geb√§ude. Laut neusten Copernicus-Daten sind 2.860 Geb√§ude betroffen, davon 2.748 zerst√∂rte und 112 schwer besch√§digte Geb√§ude.


UPDATE vom 29. November 2021 – 19:26 Uhr:
Heute wird berichtet, dass der Hauptkrater seine vulkanische Aktivit√§t eingestellt hat. Es ist das dritte Mal, dass dies passiert, bedeutet also nicht, dass der Vulkanausbruch auf La Palma dem Ende zugeht. Unterdessen ist der neue Krater an der s√ľd√∂stlichen Flanke weiter aktiv und speist den neuen Lavastrom weiter mit frischer Lava. Dieser hat sich aber auf seinem Weg nach La Laguna deutlich verlangsamt, es handelt sich um den Lavastrom Nummer 8. Dieser Lavastrom ist etwa 1,5 Kilometer von La Laguna entfernt.

Die Luftqualit√§t hat sich heute wieder gebessert. Die Bev√∂lkerung wird aber weiterhin gebeten bei Aktivit√§ten im Freien eine FFP2-Maske zu tragen. Die aktuelle Wetterlage beg√ľnstigt ein Abtreiben der Aschenwolke, damit d√ľrfte der Flugverkehr mit La Palma vorerst nicht wieder beeintr√§chtigt werden.

Nach neusten Schätzungen sind derzeit 1.115,82 Hektar Landmasse von der Lava betroffen. Das erste Lavadelta hat eine Fläche von 43,46 Hektar erreicht und das neue kleinere Delta eine Fläche von 5,5 Hektar.


UPDATE vom 28. November 2021 – 18:06 Uhr:

Seit genau 70 Tagen ist der Vulkanausbruch auf La Palma aktiv. Heute Morgen wurden neue Emissionszentren am nord√∂stlichen Hauptkegel des Vulkans registriert. Dessen Ausw√ľrfe bewegen sich in nordwestliche Richtung und treffen dabei auf bisher unbetroffenes Gebiet rund um Tacande. Allerdings ist die vulkanische Aktivit√§t dieser neuen √Ėffnungen vergleichsweise gering, m√ľssen aber dennoch stark √ľberwacht werden. Die LP-212 wurde jedoch von der neuen Lava √ľberschritten.

Leider hat sich die Luftqualit√§t heute wieder massiv verschlechtert. Bei Messungen zum Schwefeldioxid (SO2) gab es einen deutlichen Anstieg. Die Werte √ľbertragen die Alarmschwelle, welches dazu f√ľhrte, dass die Bev√∂lkerung in den Gemeinden Tazacorte, Los Llanos de Aridane y El Paso dazu aufgefordert wurden, sich an die entsprechenden Sicherheitsma√ünahmen zu halten. Die Werte lagen zwischen 30.000 und 49.999 Tonnen, der bisher h√∂chste Wert wurde am 23. September registriert, da waren es √ľber 50.000 Tonnen.

Die allgemeine Erdbebenaktivität hat ebenfalls wieder etwas zugenommen, wobei diese in unterschiedlichen Tiefen auch unterschiedliche Mengen an Erdbeben hervorbrachte. Man registrierte jedoch eine deutliche Zunahme von Beben sowie eine Intensivierung.


UPDATE vom 27. November 2021 – 17:56 Uhr:
Der Flughafen von La Palma konnte heute Nachmittag den Betrieb wieder aufnehmen und Binter hat auch den Flugbetrieb wieder aufgenommen. Es waren die ersten Fl√ľge seit √ľber einer Woche, die La Palma angeflogen haben. Auch die allgemeine Luftqualit√§t hat sich heute deutlich verbessert.

Die Lavastr√∂me 1, 4, 5, 7 und 9 werden weiterhin mit frischer Lava aus dem Vulkan versorgt, wobei es auch einen kleinen ‚ÄěAusbruch‚Äú bei Lavastrom 3 gab, der nun genau √ľberwacht wird. Die Lavastr√∂me 10 und 11 haben sich miteinander verbunden, beide bewegen sich derzeit aber nicht mehr.

Aktuell ist eine geschätzte Gesamtfläche von 1.151 Hektar betroffen, davon sind 341,51 Hektar Agrarland.

Es wurden neue Oberflächendeformationen lokalisiert, diese betragen etwa 6 Zentimeter und befinden sich in der Nähe von Jedey.


UPDATE vom 26. November 2021 – 21:09 Uhr:
Der gestern neu entstandene Emissionspunkt am Vulkan auf La Palma zeigte heute keine sichtbare Aktivit√§t. Das gesamte Gebiet wird aber weiterhin akribisch √ľberwacht. Trotzdem verursachte dieser neue Lava-Austritt entsprechende Sch√§den. Die Lavastr√∂me 4, 5, 7 und 9 werden weiterhin mit frischer Lava aus dem Vulkan versorgt. Der Flughafen wurde auch heute wieder gesperrt. Ob der Flugbetrieb morgen wieder aufgenommen werden kann, ist aktuell noch unklar. Dieser wurde nun seit genau einer Woche nicht angeflogen. Man rechnet aber mit einer Drehung des Windes, sodass der Betrieb morgen ggf. wieder aufgenommen werden kann.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.506 Geb√§ude bisher betroffen. Davon seien 1.212 f√ľr Wohnraum registriert, 161 Landwirtschaft, 67 Industrie, 36 Hotels und Freizeitbetriebe, 13 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 16 andere Geb√§ude. Laut neusten Copernicus-Daten sind 2.786 Geb√§ude betroffen, davon 2.695 zerst√∂rte und 91 schwer besch√§digte Geb√§ude.

Aufgrund der weiterhin starken Regenf√§lle auf La Palma solle man das Haus nur verlassen, wenn dies zwingen notwendig ist. Die Kombination mit der Asche sei durch diverse Gr√ľnde sehr gef√§hrlich.


UPDATE vom 25. November 2021 – 20:21 Uhr:
Involcan hat heute den Aufbruch eines neuen Emissionspunktes beim Vulkanausbruch auf La Palma best√§tigt. Dadurch hat sich ein neuer Lavastrom gebildet, der s√ľdlich des Lavastroms 10 verl√§uft. Dieser richtet wieder komplett neuen Schaden an, da er nicht √ľber bereits bestehende Lavafl√§chen abflie√üt. Die Lava in dem neuen Strom ist sehr fl√ľssig und daher sehr schnell unterwegs. Der Lavastrom hat bereits den Solarpark und den Friedhof von Las Manchas unter sich begraben. Weitere bebaute Gebiete sind dem Lavastrom nun im Weg, allerdings sind diese Gebiete schon lange evakuiert. Die derzeitige Geschwindigkeit wird mit 25 Metern pro Stunde angegeben, er hat sich leicht ‚Äěverklebt‚Äú, da der Lavastrom ja durch einiges hindurch musste. Die anderen Lavastr√∂me werden aber auch weiterhin mit Lava versorgt und flie√üen weiter langsam ins Meer.

Der Flughafen auf La Palma konnte heute wieder den Betrieb aufnehmen, allerdings hatte Binter noch alle Fl√ľge f√ľr heute gestrichen und will, sofern es die Lage zul√§sst, ab dem morgigen Tag wieder den Betrieb nach La Palma aufnehmen. Damit konnte die Inseln inzwischen 6 Tage lang nicht angeflogen werden.

Durch die heutige Entwicklung wurde die betroffene Fl√§che inzwischen mit 1.100 Hektar angegeben, 11 mehr als gestern. Die maximale Breite der Lava wurde inzwischen mit 3,35 Kilometern angegeben. Das s√ľdliche Lavadelta hat eine Fl√§che von 43,46 Hektar erreicht, das n√∂rdlich gelegene Delta steht derzeit bei 5 Hektar.

Die betroffene Agrarfläche wird nun mit 340,59 Hektar angegeben, davon 211,19 Hektar Bananenplantagen, 60 Hektar Weinberge und ca. 26 Hektar Avocado-Felder. Letztendlich muss man aber auch noch nicht zugängliche Agrarflächen hinzurechnen: 412 Hektar Bananenplantagen, 128 Hektar Weinberge und 84 Hektar Avocado-Felder.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.484 Geb√§ude bisher betroffen. Davon seien 1.195 f√ľr Wohnraum registriert, 160 Landwirtschaft, 67 Industrie, 34 Hotels und Freizeitbetriebe, 13 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 15 andere Geb√§ude.


UPDATE vom 24. November 2021 – 21:19 Uhr:
Der angek√ľndigte Herbststurm l√∂st auf La Palma ebenfalls zus√§tzliche Sorgen aus, denn durch die Asche gibt es massive Probleme, sei es durch die zus√§tzliche Last bei Geb√§uden oder durch rei√üende Aschenfl√ľsse, die in den Schluchten entstehen k√∂nnten. Daher bitten die Beh√∂rden darum, das Haus nicht u verlassen, wenn es nicht notwendig ist.

Der Flughafen auf La Palma ist weiterhin nicht in der Lage zu arbeiten, obwohl die allgemeine Luftqualit√§t eine weitere Verbesserung erfahren hat. Derzeit werden die Lavastr√∂me 4 und 7 besonders intensiv mit neuer Lava versorgt, diese bewegt sich auch mit rund 10 Metern pro Sekunde in Richtung Meer. Das neuste Lavadelta hat bereits eine Gesamtfl√§che von 5 Hektar erreicht und ist etwa 350 Meter vom urspr√ľnglichen Land entfernt ins Meer ‚Äěgewachsen‚Äú. Die Lavastr√∂me 1. 2 und 9 werden noch mit kleineren Mengen frischer Lava versorgt.

Nach aktuellen Schätzungen sind 1.088 Hektar Landmasse betroffen und damit 15 mehr als gestern. Die betroffene Agrarfläche wird nun mit 335 Hektar angegeben, davon 209 Hektar Bananenplantagen, 60 Hektar Weinberge und 26 Hektar Avocado-Felder.

Laut neusten Copernicus-Daten sind 2.798 Gebäude betroffen, davon 2.676 zerstörte und 122 schwer beschädigte Gebäude.


UPDATE vom 23. November 2021 – 19:31 Uhr:
Der Flughafen von La Palma ist weiterhin au√üer Betrieb, aber die Ausgangssperre f√ľr Tazacorte wurde heute wieder aufgehoben, die sich entwickelnden Gase seien unbedenklich, hie√üt es. Es wird aber weiterhin empfohlen im Au√üenbereich eine FFP2-Maske zu tragen.

Die betroffene Gesamtfläche wurde auf 1.73 Hektar korrigiert, damit 13 mehr als bei der letzten Schätzung. Davon seien 326 Hektar Agrarland (+12,53 Hektar), aufgeteilt auf 198,26 Hektar Bananenplantagen, 59,93 Hektar Weinberge und 25,99 Hektar Avocado-Felder.

Es sind weiterhin mehrere Emissionszentren des Vulkans auf La Palma aktiv. Die Lavaströme 1, 2, 4 und 7 werden weiterhin mit Lava versorgt. Trotzdem lassen einige Indikatoren nach, wie beispielsweise die Deformierung der Erdoberfläche und die Emission von Schwefeldioxid. Von einem Ende des Vulkanausbruchs möchte aber weiterhin niemand sprechen.


UPDATE vom 22. November 2021 – 21:09 Uhr:
Heute Nachmittag hat Lavastrom Nummer 7 als vierter Lavastrom das Meer erreicht. In der N√§he von Puerto de Tazacorte st√ľrzte die Lava ins Meer und es wurde eine Ausgangssperre f√ľr einige Vierte der Gemeinde verh√§ngt. Davon sind etwa 3.000 Menschen betroffen, man will diese so vor den Gasen sch√ľtzen, die sich durch den Kontakt der Lava zum Meerwasser bilden. Auch dieser Lavastrom wird ein neues Delta bilden.

Die anderen Lavaströme (1, 2 und 9) werden ebenso wie Lavastrom 7 weiter mit frischer Lava aus dem Vulkan versorgt und fließen weiter ins Meer.

Das betroffene Gebiet erreicht nun eine Fläche von 1.060 Hektar und damit 7 mehr als bei der letzten Aktualisierung. Das erste Lavadelta hat derzeit eine Fläche von etwa 43 Hektar erreicht.

Laut neusten Sch√§tzungen des Katasteramtes sind 1.481 Geb√§ude bisher betroffen. Davon seien 1.193 f√ľr Wohnraum registriert, 159 Landwirtschaft, 67 Industrie, 34 Hotels und Freizeitbetriebe, 13 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 15 andere Geb√§ude. Laut Copernicus-System sind 2.746 Geb√§ude betroffen, davon 2.651 zerst√∂rte und 95 besch√§digte.


UPDATE vom 21. November 2021 – 17:33 Uhr:

Durch den permanenten Nachschub an frischer Lava haben sich die Lavaströme 4 und 7 zusammengeschlossen. Dadurch ist die betroffene Gesamtfläche auf 1.058,95 Hektar angewachsen und damit sind es 8 mehr als gestern. Auch die Lavaströme 1, 2 und 9 werden weiterhin mit frischer Lava versorgt und speisen das Delta im Meer vor La Palma weiter. Hier liegen heute jedoch keine neuen Messungen vor.

In den letzten 24 Stunden wurden 58 Erbeben registriert, keines hatte jedoch eine hohe Intensit√§t. Der Flughafen von La Palma wurden auch heute den ganzen Tag nicht angeflogen. Da der Wind jedoch dreht, rechnen die Experten damit, dass ab Morgen ggf. wieder Fl√ľge nach La Palma durchkommen werden. Die allgemeine Luftqualit√§t wird als einigerma√üen gut bis gut beschrieben.

Das Wetter im Allgemeinen √§ndert sich und steht auf Herbst, mehr und mehr Regen wird auf La Palma erwartet, dies kann dazu f√ľhren, dass die Asche aush√§rtet oder vom Gewicht her so schwer wird, dass weitere H√§user einst√ľrzen.


UPDATE vom 20. November 2021 – 19:21 Uhr:
Laut heutiger Pressekonferenz hat der Vulkanausbruch auf La Palma heute wieder massivere Mengen an Asche ausgesto√üen, dies f√ľhrte auch dazu, dass der Flughafen auf der Inseln den Betrieb einstellen musste. Ob dieser Morgen wider aufgenommen werden kann, muss noch abgewartet werden. Die H√∂he des heutigen Auswurfs erreichte 3,2 Kilometer.

Laut neusten Daten sind derzeit 1.050,95 Hektar mit Lava bedeckt, dies sind 2,94 mehr als gestern.

Bei seinem Besuch auf den Kanarischen Inseln hat Ministerpr√§sident Pedro S√°nchez auf dem lokalen Kongress der PSOE in der Gran Canaria Arena heute mitgeteilt, dass die geplante Ministerpr√§sidentenkonferenz auf La Palma nicht wie geplant im Dezember 2021 stattfinden wird. Im September k√ľndigte er dieses Datum bereits an, er wies darauf hin, dass diese Konferenz im fr√ľhen Jahr 2022 auf La Palma stattfinden wird.

Er forderte die EU auch dazu auf, den Solidarit√§tsfonds f√ľr La Palma nutzen zu k√∂nnen.


UPDATE vom 19. November 2021 – 19:48 Uhr:
Heute wurde erneut das bisher st√§rkste Erdbeben seit dem Beginn des Vulkanausbruchs auf La Palma registriert. Es hatte eine St√§rke von 5,1 auf der Richterskala und wurde in der Gemeinde Mazo in einer Tiefe von ca. 36 Kilometern registriert. Das Beben ereignete sich laut IGN um 1:08 Uhr in der Nacht. Das Beben wurde nat√ľrlich von der Bev√∂lkerung wahrgenommen. Das st√§rkste Erdbeben bisher hatte eine St√§rke von 5,0.

Die Lavastr√∂me flie√üen weiter, die bisher betroffene Fl√§che wurde heute auf 1.048 Hektar korrigiert und damit sind es 7 mehr als gestern. Das Lavadelta vor der K√ľste von La Palma hat nun eine Fl√§che von 42,87 Hektar erreicht.

Es sind weiterhin mehrere Emissionszentren mit variabler Aktivit√§t sowohl f√ľr Pyroklasten und Gase als auch f√ľr Lava aktiv, das Auftreten neuer Emissionszentren um den Hauptkegel innerhalb der Sperrzone ist auch nicht ausgeschlossen.


UPDATE vom 18. November 2021 – 22:18 Uhr:
Die Lava breitet sich auf La Palma noch immer aus. Besonders das Gebiet zwischen Todoque und La Laguna sind betroffen. So melden die Behörden heute eine betroffene Fläche von 1.040 Hektar, das sind 12 mehr als gestern. Lavastrom 4 wird seit gestern auch wieder mit frischer Lava versorgt, dieser Strom befindet sich nun etwa 300 Meter vom Meer entfernt. Lavastrom 1, 2 und 9 werden ebenfalls weiter mit frischer Lava versorgt.

Heute melden die Beh√∂rden √ľber 300 Erdbeben, wieder ein Anstieg zu gestern. Aber die Intensit√§t ist geringer gewesen. Die Luftqualit√§t ist im Westen der Insel weiterhin problematisch, daher ist die Nutzung von FFP2-Masken weiterhin erforderlich.

Pedro S√°nchez hat einen erneuten Besuch f√ľr dieses Wochenende angek√ľndigt.


UPDATE vom 17. November 2021 – 20:20 Uhr:
Heute wurden auf La Palma √ľber 200 Erdbeben registriert, es ist damit der zweitst√§rkste Tag bez√ľglich der Menge an Erdbeben seit dem Beginn des Vulkanausbruchs im September 2021. Da die Luftqualit√§t immer schwankt, wurde eine gesonderte Webseite daf√ľr eingerichtet, diese finden Sie HIER. Aktuell wird in den Gemeinden Los Llanos de Aridane, El Paso, Tazacorte, Tijarafe und Puntagorda die Nutzung von FFP2-Masken empfohlen.

Die Lavaströme werden weiter wie bisher gespeist, wobei nun auch Lavastrom 5 wieder neue Lava abbekommt. Die betroffene Gesamtfläche wird jetzt mit 1.037 Hektar angegeben und damit knapp 3 mehr als gestern.

Die neusten Kataster-Daten der Kanaren besagten, dass gesch√§tzt 1.467 Geb√§ude bisher betroffen sind. Davon seien 1.184 f√ľr Wohnraum registriert, 154 Landwirtschaft, 67 Industrie, 34 Hotels und Freizeitbetriebe, 13 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 15 andere Geb√§ude. Laut Copernicus sind bisher 2.734 Geb√§ude betroffen, davon 2.623 zerst√∂rte und 111 besch√§digte.


UPDATE vom 16. November – 20:31 Uhr:
Morgen findet in den Schulen der f√ľnf betroffenen Gemeinden der Unterricht wieder mit Pr√§senz statt, die Luftqualit√§t hat sich im Laufe des Tages wieder verbessert. Der Eruptionsprozess verl√§uft weiterhin in einem stabilen Rahmen und die Energie zeigt weiter einen Trend nach unten. Trotzdem kann noch niemand absch√§tzen, wie lange die Eruption auf La Palma noch dauern k√∂nnte.

Heute Vormittag musste einige Fl√ľge bez√ľglich des Flughafens La Palma gestrichen werden, da eine dickere Aschenwolke eine zu hohe Gefahr bedeutet h√§tte.

Nach neusten Daten sind derzeit 1.034 Hektar Landmasse von Lava bedeckt, das sind 14 mehr als bei der letzten Aktualisierung. Dies liegt haupts√§chlich an ‚ÄěAuff√ľllungen‚Äú zwischen den Lavastr√∂men 2 und 9. Davon seien 305,50 Hektar Agrarland aufgeteilt auf 179,36 Hektar Bananenplantagen, 59,9 Hektar Weinberge und 24,82 Hektar Avocado-Felder. Die maximale Breite der Lavamasse wurde neu berechnet und betr√§gt nun 3,2 Kilometer, also 100 Meter mehr als bisher.

Das Lavafeld im Meer vor La Palma hat mittlerweile eine Fl√§che von 41,99 Hektar erreicht. Die neusten Kataster-Daten der Kanaren besagten, dass gesch√§tzt 1.462 Geb√§ude bisher betroffen sind. Davon seien 1.181 f√ľr Wohnraum registriert, 152 Landwirtschaft, 67 Industrie, 34 Hotels und Freizeitbetriebe, 13 Geb√§ude f√ľr √∂ffentliche Nutzung und 15 andere Geb√§ude.


La Palma ‚Äď Heute hat die neunte Woche des Vulkanausbruchs auf La Palma begonnen und damit gleich unser dritter Ticker, um die √úbersicht halbwegs beibehalten zu k√∂nnen.

Die Lavastr√∂me flie√üen weiter in Richtung Meer, heute hat ein dritter Strom das Meer erreicht und laut ersten Berechnungen hat sich La Palma durch dieses Lava-Delta bisher um 40,9 Hektar vergr√∂√üert. Der dritte Lavastrom erreichte √ľber den Strand von Charc√≥n das Meer, dieser Strand wurde durch den Vulkanausbruch des San Juan im Jahr 1949 erst gebildet.

Die nun betroffene Fl√§che wird mit 1.019,79 Hektar angegeben. Leider hat sich die Luftqualit√§t wieder so verschlechtert, dass das Bildungsministerium den Pr√§senzunterricht f√ľr Morgen erneut ausgesetzt hat.

Weitere neue Details zu zerstörten Gebäuden etc. liegen heute nicht vor. РTF


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