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Kaugummi soll dazu beitragen, die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen
Bild Info: Die "Kaumaske" - BILD: Hersteller

Kaugummi soll dazu beitragen, die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen

Kanarische Inseln – Das Unternehmen Clevergum GmbH wird ein Kaugummi auf den Markt bringen, welches die Ansteckung mit dem Coronavirus einschränken soll. Passend trägt es den Namen „Kaumaske“ (Chewing Mask). Es soll dazu beitragen, dass die Viruslast reduziert wird. Durch Kauen von 15 Minuten soll es möglich sein, die Schleimhäute zu desinfizieren und somit die Viren daraus zu entfernen.

Das Kaugummi besteht unter anderem aus Xylitol und Zimtöl, das sind wissenschaftlich nachgewiesene ätherische Öle mit antiviraler Eigenschaft. Das Kaugummi wurde in Frankfurt mit infizierten Coronapatienten getestet, die Atemluft der Patienten enthielt keine Viren mehr, nachdem diese 15 Minuten das Kaugummi gekaut hatten. Laut der Studie war bei 90 % der Probanden nach einer Stunde immer noch keine Viruslast nachweisbar. Bei 50 % der Probanden hielt dies sogar eine längere Zeit an. Bedeutet also, dass man die Übertragung des Virus so zumindest für einige Zeit stoppen kann, sofern man das Kaugummi verwendet.

Laut Hersteller kann man maximal 6 Kaugummis pro Tag, alle 2 Stunden nutzen, sofern man 18 Jahre oder älter ist. Bei Kindern zwischen 6 und 10 Jahren werden maximal 2 Kaugummis pro Tag empfohlen, von 11 bis 14 Jahren dürfen es 3 sein und von 15 bis 17 Jahren dann 4 pro Tag.

Weiterhin gilt aber, eine Impfung wird durch das Kaugummi nicht ersetzt!

Auch in Spanien wird an einem Kaugummi dieser Art gearbeitet. Es soll alle Viren „deaktivieren“, darunter eben auch Corona und das Grippevirus. Dieses Kaugummi wird nicht als Medikament zugelassen, damit man die langen Wartezeiten verkürzen kann. Es sei „unbedenklich in Bezug auf die Schleimhäute als auch das Zahnfleisch und die Zähne“. Der Vertrieb soll im Februar 2022 starten. – TF

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