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Neuer archäologischer Fund auf Gran Canaria, diesmal in Telde

Telde – Archäologie ist auf Gran Canaria ein nicht endendes Thema, es werde immer wieder neue Entdeckungen gemacht. Bisher sind fast 1.200 archäologische Funde von Orten dokumentiert, eine neuer kommt nun hinzu. In einer Schlucht in Telde haben drei Wanderer ein sogenanntes „Almogarén“ gefunden. Dabei handelt es sich um eine religiöse Kultstätte der Ureinwohner von Gran Canaria. Das gefundene „Almogarén“ weist die typischen Rinnen und Vertiefungen auf, es ist zudem mit einer Höhle in der Nähe in Verbindung zu bringen, da typische Schnitzereien in Steinen darauf hindeuten.

Javier Velasco, der Inspektor für das historische Erbe von Gran Canaria, bestätigte dies Entdeckung gegenüber Canarias7. Er bestätigte auch, dass es sich um eine komplett neue Fundstelle handelt, die bisher beim Cabildo de Gran Canaria noch nichtregistriert war.

Die drei Entdecker waren Francisco Javier Rodríguez Franco, Andrßes Falcón Suárez und Francisco Sánchez Alonso. Die drei Männer hatten bei Teldeactualidad den Fund bekannt gemacht und erklärten, dass diese Entdeckung bereits am 21. Dezember 2021 gemacht wurde, als de drei auf Wanderung waren.

Das passiert nun

Der nächste Schritt, so Velasco, besteht darin, die Fundstätte durch die Inspektoren begutachten zu lassen, um das zu bestätigen, „was von vornherein als offensichtlich anzusehen ist“, nämlich dass es sich um eine prähispanische Kultstätte handelt und es soll auch der genaue Erhaltungszustand überprüft werden. Sollte es dann notwendig werden, würde entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, um den Zerfall der Kultstätte zu verhindern. Es soll auch die mögliche archäologische Zone abgesteckt werden. Anschließend folgt der Bericht der Inspektoren, der an zwei verschiedene Behörden übermittelt wird, die entsprechende Befugnisse für archäologische Stätten haben. Die sei zum einen die Regierung der Kanarischen Inseln und zum anderen die Stadt Telde. Al letzter Schritt wird die Fundstelle dann in den Katalog der archäologischen Stätten auf Gran Canaria aufgenommen.

Der Inspektor lobte die drei Entdecker für die gute Zusammenarbeit, die entsprechend dem Protokoll gehandelt haben. „Zunächst wurde das Cabildo de Gran Canaria über den Fund informiert, erst danach ging man an die Öffentlichkeit, jedoch ohne die genauen Koordinaten der Fundstätte preiszugeben“.

Spekulationen zu der Kultstätte gibt es auch schon, es könnte sich um eine Stätte zur Bestimmung der Sonnenwende gehandelt haben. – TF

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