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Endlich staufrei: Wie die neue GC-20 in Arucas den Norden von Gran Canaria entlastet

Einiges an Zeitersparnis ist dadurch für jeden drin!

Lesedauer 3 Minuten

Arucas – Täglich quälten sich über 30.000 Fahrzeuge durch das Nadelöhr bei Arucas. Damit ist jetzt Schluss: Die umfassenden Arbeiten an der wichtigen Verkehrsachse GC-20 sind so gut wie abgeschlossen. Für die Menschen im Norden von Gran Canaria bedeutet das deutlich weniger Stau, mehr Sicherheit und eine enorme Zeitersparnis auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nach Las Palmas.

Ein Meilenstein für den Berufsverkehr auf der Insel

Wer regelmäßig im Norden von Gran Canaria unterwegs ist, kennt das Problem: Zu den Stoßzeiten ging rund um die Gemeinde Arucas oft gar nichts mehr. Die Verbindung zwischen den nördlichen Regionen und der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria war völlig überlastet. Jetzt gibt es die erlösende Nachricht für alle Autofahrer: Die Arbeiten zur Modernisierung und Erweiterung der GC-20, der neuen Ringstraße von Arucas, stehen unmittelbar vor dem Abschluss.

Der kanarische Minister für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität, Pablo Rodríguez, überzeugte sich vor Ort persönlich vom Erfolg des Großprojekts. Bis auf letzte Asphaltierungsarbeiten und die anstehende Landschaftsgestaltung ist die Strecke bereit für den Verkehr der Zukunft. Damit wird eine moderne und sichere Infrastruktur geschaffen, die den Mobilitätsbedürfnissen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird.

Massive Kapazitätssteigerung: So fließt der Verkehr ab jetzt besser

Das Herzstück der Modernisierung ist die massive Erweiterung der Straßenkapazität auf einem 1,5 Kilometer langen Abschnitt. Die wichtigste Änderung für alle Pendler: Die Fahrbahnbreite wurde von ehemals engen 15 Metern auf großzügige 28,5 Meter fast verdoppelt. Anstelle von zähflüssigem Gegenverkehr stehen den Autofahrern nun zwei vollwertige Fahrspuren in jede Richtung zur Verfügung.

Zusätzlich wurden zwei zentrale Knotenpunkte komplett entschärft, die in der Vergangenheit täglich für kilometerlange Rückstaus gesorgt haben:

  • Kreisverkehr Rotes Kreuz (Cruz Roja): Eine neue Unterführung leitet den Hauptverkehr unterirdisch am Kreisel vorbei.
  • Kreisverkehr Visvique: Auch hier sorgt eine moderne Unterführung dafür, dass der Durchgangsverkehr ungestört fließen kann.

Durch diese baulichen Maßnahmen wird einer der schlimmsten Staupunkte im Norden von Gran Canaria dauerhaft beseitigt. Ergänzt wird das Projekt durch neue Verbindungsrampen zu den Kreisverkehren, breitere Seitenstreifen, sichere Gehwege und optimierte Stützmauern. Zudem wurde das Entwässerungssystem über der Arucas-Schlucht erweitert und an die neue Verkehrsführung angepasst, um die Straße wetterfest zu machen.

Mehr Lebensqualität und Sicherheit für die Menschen

Die Modernisierung der GC-20 ist kein reines Asphaltprojekt – es ist eine direkte Investition in die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Durch den Wegfall der täglichen Staus sparen Pendler wertvolle Lebenszeit, die sie sonst im Auto verloren hätten. Weniger Stop-and-Go-Verkehr bedeutet gleichzeitig auch einen geringeren Kraftstoffverbrauch und weniger Abgase in den angrenzenden Wohngebieten.

Ein weiterer, entscheidender Aspekt ist die drastische Erhöhung der Verkehrssicherheit. Mit der Entschärfung der bisherigen Unfallschwerpunkte werden Menschenleben geschützt. Wo früher durch Hektik und dichten Verkehr gefährliche Situationen entstanden, sorgt das neue, übersichtliche Layout für eine entspannte Fahrt. Darüber hinaus stärkt die optimierte Anbindung die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Unternehmen, da Waren nun schneller und zuverlässiger transportiert werden können.

Ein starkes Signal durch Millionen-Investitionen

Die Modernisierung dieser wichtigen Lebensader war ein finanzieller Kraftakt, der sich für die Zukunft der Insel auszahlen wird. Insgesamt flossen 19.565.883,04 Euro (inklusive der kanarischen Steuer IGIC) in das Projekt. Finanziert wurde diese Summe gemeinschaftlich über das Straßenabkommen zwischen der Regierung der Kanarischen Inseln und dem spanischen Staat.

Umgesetzt wurde das anspruchsvolle Bauvorhaben von einer Arbeitsgemeinschaft der erfahrenen Bauunternehmen SACYR Construcciones und SATOCAN. Jeder investierte Euro fließt hier direkt in die Sicherheit, die Beschäftigung von Familien auf der Insel und eine zukunftsfähige Mobilität, die den Norden Gran Canarias noch enger mit der Hauptstadt verbindet. – TF

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