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Hitzewelle auf den Kanaren: Tejeda knackt die 38-Grad-Marke!

In San Bartolomé de Tirajana war es sehr ähnlich heiß!

Lesedauer 3 Minuten

Tejeda – Die Kanarischen Inseln stöhnen unter einer intensiven Hitzewelle. Am Dienstag kletterten die Temperaturen in vielen Teilen des Archipels auf gefährliche Höchstwerte. Besonders extrem traf es die Bergregionen von Gran Canaria, wo die Thermometer die 40-Grad-Marke nur knapp verfehlten. Die staatliche Wetterbehörde AEMET bestätigte damit die Prognosen der Meteorologen, die bereits im Vorfeld vor einer massiven Hitzewelle auf den westlichen Inseln und Gran Canaria gewarnt hatten.

Tejeda ist der absolute Hitze-Hotspot der Kanaren

Der wärmste Ort des gesamten Archipels war am Dienstagnachmittag die Gemeinde Tejeda auf Gran Canaria. Kurz vor 16:00 Uhr registrierte die AEMET dort einen Spitzenwert von stolzen 38,6 Grad Celsius. Für die Region galt aufgrund dieser extremen Bedingungen zeitweise die Wetterwarnstufe Orange.

Dicht auf den Fersen folgte eine weitere Gemeinde im Süden Gran Canarias: In Las Tirajanas (San Bartolomé de Tirajana) stieg das Quecksilber auf beachtliche 37,7 Grad Celsius. Diese Messwerte verdeutlichen, dass das Landesinnere Gran Canarias aktuell das Zentrum der sommerlichen Hitzewelle bildet.

Auch La Gomera und El Hierro von Extremwerten betroffen

Die glühende Hitze war jedoch keineswegs auf Gran Canaria beschränkt, sondern machte sich auch auf den Nachbarinseln deutlich bemerkbar. Auf La Gomera meldete die Station Arure, die im oberen Bereich der bekannten Schlucht Valle Gran Rey liegt, heiße 36,8 Grad Celsius. Nur knapp dahinter lag Alto Igualero in der Gemeinde Vallehermoso mit 36,4 Grad Celsius.

Ein ähnliches Bild zeigte sich auf El Hierro: In der Gemeinde El Pinar registrierten die Messgeräte bereits um 13:10 Uhr mittags einen Höchstwert von 36,3 Grad Celsius, was den Tag zu einer echten Belastungsprobe für Mensch und Natur machte.

Gefährlicher Mix: Heftige Sturmböen peitschen die Inseln auf

Als wäre die extreme Hitze nicht schon Belastung genug, verschärfte ein weiteres Wetterphänomen die Lage auf den Kanaren: heftiger Wind. In La Suerte Alta, einem Ortsteil der Gemeinde Agaete auf Gran Canaria, wurden anhaltende Winde von 70 Kilometern pro Stunde gemessen. In der Spitze erreichten die Sturmböen dort bis zu 86 km/h.

Auch andere Inseln blieben von den stürmischen Ausläufern nicht verschont:

  • Fuerteventura (Pájara): Windböen von bis zu 78 km/h
  • La Palma (Fuencaliente): Windgeschwindigkeiten von bis zu 74 km/h

Diese Kombination aus extremer Trockenheit, starkem Wind und hohen Temperaturen sorgt auf den Inseln erfahrungsgemäß für eine drastisch erhöhte Waldbrandgefahr. Die lokalen Sicherheitskräfte sind in Alarmbereitschaft.

Ausblick für Mittwoch: Gelbe Wetterwarnung bleibt aktiv

Für den Mittwoch gibt es nur bedingt Entwarnung. Die AEMET hat die Alarmstufe zwar leicht auf eine gelbe Wetterwarnung heruntergestuft, dennoch bleibt es ungemütlich heiß. Die Meteorologen erwarten, dass die Temperaturen auch zur Wochenmitte vielerorts die Marke von 34 Grad Celsius erreichen oder sogar überschreiten können.

Hinweis für Urlauber und Einwohner: Aufgrund der anhaltenden Hitze wird dringend empfohlen, die direkte Mittagssonne zu meiden, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Anstrengungen im Freien auf die Abendstunden zu verschieben. – MF

Weitere Artikel zum Thema:
Warnung wegen erhöhter Waldbrandgefahr auf den Kanaren, vom 30.06.2026
So übersteht man Hitzewellen auf Gran Canaria

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