Internationale Kampagne gegen Ölbohrungen in kanarischen Gewässern läuft heute an

Bild Info: Ein Bild aus der Präsentation der Organisationen zeigt ein möglichen Unfall. Bild: Organisatoren

Kanarische Inseln – Verschiedene Umweltorganisationen haben sich zusammengeschlossen, um heute eine internationale Kampagne gegen die geplanten Ölbohrungen von Repsol in Madrid zu starten. Mit dabei, bei der Eröffnungsveranstaltung ist auch der kanarische Präsident Paulino Rivero. Zu den Unterstützern der Kampagne zählen Greenpeace, WWF, Friends of Earth und SEO-Bird Life.

Man wird der Zentralregierung in Madrid eine öffentliche Ablehnung vorlegen und ruft zu Protestmärschen auf. Man möchte damit die Zentralregierung in Madrid dazu bewegen, die genehmigte Bohrung zu stoppen.

Man möchte nochmals auf die Risiken hinweisen, denn in einer Tiefe von 5 Kilometern unter dem Meeresspiegel kann die Manövrierfähigkeit nicht abgeschätzt werden. Sollte es zu einem Unfall wie im Golf von Mexiko kommen, ist dies eine Katastrophe für das gesamte Archipel.- TF

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