Ursache des Feuers noch unklar allerdings scheint der Mensch verantwortlich

Bild Info: 17§ der betroffenen Fläche waren Kieferwald auf Gran Canaria. Bild: Screenshot MaspalomasAhora

Gran Canaria – Die Untersuchungen zum schweren Waldbrand auf Gran Canaria der letzten Tage haben begonnen und die ersten Informationen deuten auf eine menschliche Ursache hin. Eine erste Hypothese besagt, dass es sogar gelegt worden sein könnte. Allerdings sei es noch viel zu früh dies genau zu sagen, so die Ursachenforscher. Die ersten Untersuchungen zeigen die Möglichkeit auf, das das Feuer auf grobe Fahrlässigkeit hin ausgebrochen ist. Maschinenarbeiten und Zigarettenkippen stehen derzeit im Fokus der Ermittler.

Das Cabildo bittet zudem darum die betroffenen Gebiete in den Wäldern nicht zu besuchen, da die Gefahr von herabstürzenden Ästen und Bäumen besteht. Zudem sind noch nicht alle Zonen vollständig gelöscht. Kleinere Aufflammungen gibt es immer noch.

Die ersten Studien zeigen auch, dass die gebiete in denen Vorsorge getragen wurde weniger stark betroffen waren. Vorsorge bedeutet in den Wintermonaten einen Sicherheitsradius, um die eigenen Wohnhäuser zu errichten, indem man Buschland entfernt. Auch in den Waldgebieten, in denen diese Büsche entfernt wurden, gibt es weniger Verwüstung. Evtl. etwas, dass man in den künftigen Jahren noch besser machen kann. Etwa 1/3 der betroffenen Fläche waren Kiefern-Wälder. – TF

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