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Mietpreise auf den Kanaren im ersten Halbjahr um 17,16% gestiegen

Bild Info: In Las Palmas gab es mit die höchste Preissteigerung auf den Kanarischen Inseln. Bild: Plaza Santa Ana (Archiv)

Kanarische Inseln – Wiedereinmal ist der Mietmarkt bei uns Thema, denn im ersten Halbjahr 2018 sind die Mietpreise für Wohnungen und Häuser auf den Kanarischen Inseln um satte 17,16% gestiegen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. In ganz Spanien sind laut Analyse von Pisos.com die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 15,04% gestiegen, damit liegen die Kanaren deutlich darüber. Allein zwischen dem letzten Halbjahr 2017 und dem ersten Halbjahr 2018 gab es eine Preissteigerung von 7,85%.

Trotzdem stehen wir auf den Kanarischen Inseln nicht so schlecht dar, auch wenn die Einkommen hier deutlich geringer Ausfallen als auf dem Festland. In Barcelona zahlt man derzeit die höchste Miete mit im Schnitt 1.796 Euro, Madrid folgt mit 1.725 Euro. Auf Platz drei liegt San Sebastian mit 1.405 Euro im Monat. Allerdings ist die Spirale bald überdreht, denn Menschen hier können sich mit einem Einkommen von knapp 1.000 Euro im Monat kaum noch eine bezahlbare Wohnung anschaffen.

Experten sprechen mittlerweile auch von einer Mietblase, es kann also durchaus sein, dass es nicht mehr lange dauert und eine neue „Immobilienkrise“ auf uns zukommen wird. Die Preissteigerung der letzten 2 Jahre können in keinem Fall gesund sein, daher wird sich dies wohl bald selbst regulieren, ob die Vermieter dies dann nun akzeptieren wollen oder nicht. – TF

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