Antonio Morales bleibt Präsident auf Gran Canaria – NC und PSOE koalieren

Bild Info: Antonio Morales (NC) bleibt Präsident auf Gran Canaria. Bild: La Provincia / Archiv

Gran Canaria – Am Wochenende war es soweit, das Cabildo de Gran Canaria wurde durch eine neue Koalition bestätigt. Antonio Morales von der NC bleibt weiterhin Präsident der Insel. Ein Pakt mit der PSOE reicht aus, um das Cabildo zu stellen, denn beide Parteien kommen auf 16 Sitze, allerdings verhandelt Antonio Morales auch noch mit Podemos, um weitere Stimmen im Rat zu erhalten. Ob man weiterhin auch mit Podemos zusammenarbeiten wird, soll sich bis Mittwoch klären, für eine Regierungsmehrheit benötigt Morales lediglich 15 Sitze.

Morales drückte in einer Rede nach seiner Ernennung den „Wunsch nach einer neuen Zeit“ aus. Damit spielt er auf eine bessere Basis und Kommunikation mit der kanarischen Regierung an, denn diese wurde ebenfalls gefunden. Sie besteht aus PSOE, NC, Podemos und ASG, also einem Viererbündnis.

Morales hofft auf eine „ausgewogene und respektvolle Behandlung der Inseln, denn diese verdienen diese“. Er hofft auf „eine Phase des Wandels und der Hoffnung, so wie es auf Gran Canaria auch durch das vorherige Mandat gezeigt wurde“.

Er kündigte an, sein „ökosoziales Inselprojekt“ weiterführen zu wollen, also mehr für die Bevölkerung und mehr für die Umwelt zu tun, genau das, was er vor der Wahl und während des Wahlkampfes angekündigt hatte. Antonio Morales wandte sich auch speziell an Menschen „die am meisten leiden, die unter der Situation der Ungleichheit oder Ausgrenzung leiden. Das Cabildo muss die nützlichen Institutionen beibehalten, die unser Leben verbessern und diese noch ausweiten“.

Er fühlt sich in seinem politischen Kurs bestätigt und gestärkt, Gran Canaria an die Spitze der Energiewende auf den Kanaren zu stellen und eine „Ernährungssouveränität, soziale gerechte, Wissensgesellschaft sowie den Schutz des historischen Erbes miteinander zu verbinden“.

„Die Insel wird nicht auf ihre historische Rolle als wissenschaftlicher, kultureller und sozialer Motor der Kanaren verzichten. Wir haben ein Modell und ein Projekt, um dies zu verteidigen. Wir haben eine Vorstellung von den Kanarischen Inseln, auf die wir nicht verzichten“, so beendete Morales seine Rede.

Die Opposition aus PP, Unidos-CC und Ciudadanos wünschte dem neuen und alten Präsidenten Glück, kündigte aber auch an „für Gran Canaria zu arbeiten“. Marco Aurelio Perez sagte nochmals, dass man die „wirtschaftliche Stärke der Insel wiederherstellen“ muss. – TF

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