Generaldirektion für historisches Andenken fordert Städte auf den Kanaren auf Franco-Überreste zu entfernen

Bild Info: Ein klassisches Emplem aus der Franco-Diktatur, auch diese müssen entfernt werden. Bild: Screenshot Television Canaria

Kanarische Inseln – Die Generaldirektion für historisches Andenken, die dem Justizministerium unterstellt ist, hat sechs Gemeinden und Städte auf den Kanarischen Inseln aufgefordert, jegliche Überreste der Franco-Diktatur zu entfernen. Darunter zählen Namen von Alleen, Denkmäler, Straßennamen. Insgesamt hat die Generaldirektion 656 Städte und Gemeinden in Spanien dazu aufgefordert.

Auf den Kanarischen Inseln sind es La Laguna und Garachico, Las Palmas de Gran Canaria, Los Llanos de Aridane, Puerto del Rosario und San Juan de la Rambla. La Laguna hatte bereits 2013 die Goldmedaille der Stadt zurückgegeben, diese wurde 1966 von Caudillo verliehen, auch Las Palmas de Gran Canaria hatte diese Goldmedaille erhalten zusätzlich zur Erklärung von 1936 eine „Cuidad Adoptivo“ von Franco zu sein. Beide Titel hat Las Palmas noch nicht abgegeben.

Die meisten Städte und Gemeinden wollen bei den Straßennamen schnell handeln, man möchte viele durch Namen von Frauen ersetzen. – TF

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