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Betreten der Dünen in Maspalomas abseits der Pfade kann ab sofort bestraft werden!
Bild Info: Morales und Narváez stellen Team vor - BILD: Cabildo de Gran Canaria

Betreten der Dünen in Maspalomas abseits der Pfade kann ab sofort bestraft werden!

Maspalomas – Seit dem 20. Mai 2020 werden die Dünen von Maspalomas in Zusammenarbeit des Cabildo de Gran Canaria mit dem Rathaus von San Bartolomé de Tirajana von Polizei und Umweltbehörde überwacht. Insgesamt 4 Agenten der Umweltbehörde des Cabildo de Gran Canaria und 2 Beamte der lokalen Polizei von Maspalomas werden in den Dünen Patrouillieren. Zweck dieser Kontrolle ist die Überwachung der Einhaltung bezüglich der Absperrungen in dem Naturschutzgebiet der südlichen Gemeinde auf Gran Canaria.

Neben der Überwachung werden auch 7 weitere Personen in den Dünen von Maspalomas arbeiten, um das Naturschutzgebiet zu pflegen.

Man wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass man in den Dünen nur die dafür vorgesehenen Orte betreten darf. Der Naturschutz steht an erster Stelle. Die 6 Agenten zur Überwachung der Dünen haben sogar die Befugnis Strafen auszusprechen. Diese können dann zwischen 150 und 600 Euro liegen. Sollte man gar versuchen etwas aus den Dünen zu entwenden (Sand, Pflanzen etc.) kann dies sogar mit Strafen von bis zu 600.000 Euro geahndet werden.

Inselpräsident & Bürgermeisterin stellen Plan vor

Diese neue Maßnahme gab Inselpräsident Antonio Morales zusammen mit Bürgermeisterin Concepción Narváez auf einem Pressetermin vor den Dünen von Maspalomas bekennt. Man möchte das „Juwel“ Gran Canarias nun intensiver schützen.

Noch in dieser Woche wird das Aktions- und Koordinationsprotokoll zur Überwachung der Dünen erstellt. Der zuständige Inspektor der Umweltbehörde, Juan Carlos Santana, erklärte, dass man nun mit der Schulungs- und Informationsphase beginnen wird. Er zeigte sich sehr zufrieden, dass man nun eine spezielle Einheit zum Schutz der Dünen ins Leben gerufen hat. – TF

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