Einbrüche am Arbeitsmarkt & bei der Sozialversicherung
Bild Info: Mehr Arbeitslose - BILD: Archiv

Einbrüche am Arbeitsmarkt & bei der Sozialversicherung

Kanarische Inseln – Das die Statistiken zur Arbeitslosigkeit auf den Kanarischen Inseln nicht gut ausfallen können sollte jedem klar sein. Die Coronakrise stürzt alle Branchen in ein bodenloses Fass, das wirkt sich natürlich auf den Arbeitsmarkt aus. Laut Arbeitsamt gab es zum Monatsende März einen Anstieg von 19.797 Arbeitslosen, dies entspricht einen Zuwachs von 9,53 %, verglichen mit dem Vormonat. Aktuell sind demnach 227.634 Menschen ohne Arbeit. Damit liegen die Kanaren im Landesschnitt, denn in ganz Spanien schnellten die Zahlen bei den Arbeitslosen ebenfalls um 9,31 % nach oben, insgesamt 302.265 Menschen mehr stehen nun in der Statistik, die insgesamt 3,54 Millionen Arbeitslose umfasst.

Die Provinz Las Palmas konnte sich mit 8,64 % Anstieg noch etwas „retten“, hingegen stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Provinz Santa Cruz um 10,48 %. Besonders der Dienstleistungssektor hat viele Arbeitsplätze verloren.

Aber das ist nicht alles, nach weiteren Angeben gab es auch bei der Sozialversicherung einen massiven Verlust, 51.051 Menschen sind bis ende März weniger bei der Sozialversicherung gemeldet gewesen, dies entspricht einem Rückgang von 6,24 %, verglichen mit Februar. Die rasanten Abmeldungen nahmen bereits am 12. März an Fahrt auf, so die Behörde. Im Schnitt verzeichnen die Behörden in einem März maximal einen Rückgang von 19.000 Sozialversicherungspflichtigen.

Landesweit sieht es nicht besser aus, denn in ganz Spanien waren bis Monatsende 898.822 Menschen weniger bei der Sozialversicherung gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang von 4,64 %. Noch schlimmer als auf den Kanaren war diese Zahl nur in Andalusien, dort gab es einen Rückgang von 6,64 %.

Damit ist es der schlimmste Monat bei diesen Statistiken in der Geschichte von Spanien. – TF

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