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Umweltaktivisten fordern ein sofortiges Ende des Pumpspeicherwerkes zwischen Soria & Chira-Damm
Bild Info: Chira-Damm - BILD: IGC

Umweltaktivisten fordern ein sofortiges Ende des Pumpspeicherwerkes zwischen Soria & Chira-Damm

Gran Canaria ‚Äď Die Umweltaktivisten von Ben-Magec fordern die Regierung der Kanarischen Inseln dazu auf, die Baupl√§ne f√ľr das Pumpspeicher-Kraftwerk zwischen den Talsperren Soria und Chira ein Ende zu setzten. Die Umweltvertr√§glichkeitsstudie wird von der Regierung der Kanarischen Inseln gest√ľtzt und erstellt. Daher richtete man seine Worte an diese Regierung, indem man fordert ‚Äědem Unsinn ein Ende zu setzten und die Verpflichtung zur Einhaltung und Durchsetzung des Umweltschutzes zu folgen‚Äú.

Ben Magec begr√ľndet seine Ansage damit, dass die ‚ÄěVerachtung des Projektes gegen√ľber der aktuellen Gesetzgebung offensichtlich ist‚Äú. Der Standort w√ľrde dem Dekret 41/2010 nicht entsprechen. Ebenso entspricht das Projekt nicht den Bestimmungen des Territorialplans f√ľr Transport und Elektrizit√§tskorridore (PTE31). Nach aktuellen Pl√§nen w√§gen 90 % der Stromtrassen oberirdisch und 37 Stromt√ľrme auf einer L√§nge von 15 Kilometern w√ľrden in die Landschaft gestellt werden.

Damit reagieren die Umweltaktivisten auf eine Ansage von Inselpr√§sident Antonio Morales (Gran Canaria), der ank√ľndigte, dass die Umweltvertr√§glichkeitsstudie innerhalb von 2 Monaten abgeschlossen sein.

Man fordert zudem auch REE (Red Electrica de Espa√Īola) dazu auf, die ‚Äěfalsche Kampagne bez√ľglich der minimalen Umweltsch√§den weiterhin zu verfolgen‚Äú. Der Bau w√ľrde laut Umweltaktivisten einen ‚Äěnicht behebbaren Schaden an der Umwelt herstellen‚Äú. Hier begr√ľnden die Aktivisten ihren Frontalangriff so, dass REE wohl plane, 140.000 Kubikmeter Aushub f√ľr das H√∂hlensystem der Kraftanlage, in den Parque Rural de Nublo, neben dem Chira-Damm zu entsorgen. Dies, obwohl es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.

Die Aktivistinnen sprechen auch von ‚ÄěGigantismus‚Äú, der besonders in den Bereichen Lomo de La Palma, Llano del Corral und der Umgebung der Staud√§mme ‚Äěirreversiblen‚Äú Schaden anrichten w√ľrde. Auch der daf√ľr geplante Stra√üenbau von 16 Kilometern w√ľrde darunter fallen.

Kommentar dazu

Aber ist die Frage nicht: W√§re es auf lange Sicht nicht besser, die gesamte Umwelt zu sch√ľtzen, anstelle im aktuellen Moment nur einen minimalen Teil? Selbst wenn ein Schaden m√∂glicherweise denkbar w√§re, der Schaden der durch CO2 verursacht wird, ist unbestreitbar auf lange Zeit schlimmer. Ohne eine M√∂glichkeit der Einlagerung von ‚Äěsauberer‚Äú Energie aus Wind und Solar, w√§re eine dauerhafte Versorgung der Menschen mit Strom nicht m√∂glich. Batterien sind keine L√∂sung, aus diversen Gr√ľnden. Die Natur daf√ľr zu nutzen, ist die perfekte L√∂sung, denn dies verursacht dann weder in der Stromgewinnung noch in der Stromspeicherung irgendeinen Schaden in der Umwelt, auch nicht mehr in 10 oder 100 Jahren‚Ķ – TF

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Quellenangabe :Ben Magec

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