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Wieso plant man die Zugstrecke zunächst zwischen Flughafen und Vecindario?

Diese Abschnitt kostet rund 390 MIO €.

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Gran Canaria – Warum plant das Cabildo eigentlich für die Zugstrecke auf Gran Canaria in einer ersten Phase einen Abschnitt zwischen dem Flughafen und Vecindario? Dies liegt daran, dass dort die Depots für die Züge, die Werkstatt und der dazugehörige Windpark entstehen soll. Dieser Abschnitt würde zunächst vier Bahnhöfe umfassen, den Flughafen, Carrizal, Cruce de Arinaga und Vecindario. Diese Bauphase würde laut Minister für Mobilität, Teodoro Sosa, rund 390 Millionen Euro kosten. Windpark, Depots und Werkstatt inklusive. Die Verbindungen vom Park Santa Catalina in Las Palmas zum Flughafen und von Vecindario nach Maspalomas sollen dann in zwei weiteren Phase später gebaut werden.

Um diesen Abschnitt bauen zu können hat das Cabildo über den Fonds „Connecting Europe“ eine Förderung beantragt, wenn diese genehmigt werden würde, gäbe es einen Zuschuss in Höhe v0n 190 Millionen Euro, dies restlichen 200 Millionen Euro würden also vom Staat, der lokalen Regierung und dem Cabildo kommen müssen. Das Cabildo glaubt, dass der Staat 70 % dieser Summe aufbringen müsste, 20 % die Regierung der Kanaren und 10 % würden durch das Cabildo kommen.

Damit der Antrag des Cabildo von der EU angenommen wird, muss jedoch auch der spanische Staat dem zustimmen. Ohne diese Intervention aus Madrid würde der Antrag abgelehnt werden. „Es muss jetzt und sofort getan werden“, so der Minister. Die Zeit tickt herunter und man muss sicherstellen, dass diese Summe fließen wird. Sollte der Antrag von 2023 nicht bewilligt werden, will man in diesem Jahr einen neuen und „verbesserte Antrag“ stellen. – TF

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