Las Palmas – Die spanische Post (Correos) hat zum 1. Mai 2026 in der Hauptstadt von Gran Canaria gleich drei Filialen geschlossen. Das sorgt sowohl bei Gewerkschaften als auch bei Anwohnern der betroffenen Gebiete für Unmut. Betroffen sind die Postfilialen in Arenales, Hoya la Plata und El Cebedal.
Die Anwohner der betroffenen Gebiete kritisieren den Mangel an Informationen und stellen die Schließung der Postfilialen in diesen recht dicht besiedelten Gebieten infrage. Besonders problematisch ist es, dass in den genannten Gebieten viele ältere Menschen leben, die auf die Post angewiesen sind.
Gewerkschaften mobilisieren
Die Gewerkschaften hingegen kritisieren die Entscheidung der Post, weil diese lediglich die gesetzliche Mindestfrist gewahrt habe, um die Mitarbeiter über diesen Schritt zu informieren. Man habe entsprechende politische Gruppen kontaktiert, um noch etwas gegen diese Entscheidung unternehmen zu können.
Arbeitsrechtlich ist dieses Thema auch von Relevanz, da einige Angestellte von Correos in andere Filialen zwangsversetzt werden müssen. Zudem wird damit ein altes Thema wieder entfacht. In der Hauptstadt sind fast alle Postfilialen nur bis zur Mittagszeit geöffnet.
Correos hingegen lassen die Kritiken kalt. Man verweist auf die Umstrukturierung des Filialnetzes, um den Bedingungen des Dienstleistungsplans zu entsprechen. – TF
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