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Waldbrand auf Gran Canaria: Feuer bei Telde unter Kontrolle

Brandursache ist noch unklar!

Lesedauer 4 Minuten

Aufatmen auf Gran Canaria: Waldbrand zwischen Telde und Valsequillo ist unter Kontrolle

Telde – Gute Nachrichten von den Kanarischen Inseln: Der am Donnerstagnachmittag ausgebrochene Waldbrand im Gipfelgebiet zwischen Telde und Valsequillo ist unter Kontrolle. Das Koordinierungszentrum für Operationen auf der Insel (CECOPIN) bestätigte am Freitagmorgen, dass die unermüdlichen Bemühungen der Einsatzkräfte in der Nacht zum Erfolg geführt haben. Trotz der anhaltend schwierigen Wetterbedingungen konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen erfolgreich verhindert werden.

Intensive Löscharbeiten während der Nachtstunden

Die Feuerwehr- und Rettungskräfte haben im Gebiet Cazadores auf Telde eine kräftezehrende Nacht hinter sich. Durch den ununterbrochenen Einsatz zahlreicher Helfer gelang es, die Ausbreitung des Feuers rechtzeitig zu stoppen. Doch auch wenn die Flammen nun unter Kontrolle sind, ist der Einsatz noch nicht vollständig beendet. In den kommenden Stunden konzentrieren sich die Teams vor Ort auf die essenziellen Nacharbeiten.

Oberste Priorität hat nun die Kühlung des gesamten Brandperimeters. Diese Maßnahme ist von entscheidender Bedeutung, um zu verhindern, dass versteckte Glutnester durch aufkommende Winde wieder entfacht werden. Besonders die aktuell hohen Temperaturen und die windigen Bedingungen auf Gran Canaria zwingen die Behörden zu anhaltender Wachsamkeit. Die genaue Überwachung des Brandgebiets wird daher bis auf Weiteres ununterbrochen fortgesetzt, um jegliches Risiko eines erneuten Ausbruchs im Keim zu ersticken.

Ursprung des Feuers: Sieben Brandherde unter einer Stromleitung

Das Feuer, das ursprünglich in der Nähe des Naturschutzgebiets Los Marteles gemeldet wurde, wies von Beginn an eine besondere Charakteristik auf. Die Einsatzkräfte stellten schnell fest, dass der Waldbrand an bis zu sieben verschiedenen Zündstellen nahezu gleichzeitig ausgebrochen war. Alle diese Punkte befanden sich exakt unterhalb einer überirdischen Stromleitung.

Diese komplexe Ausgangslage erforderte eine taktische Meisterleistung der Feuerwehr: Jede einzelne Zündstelle musste von den spezialisierten Teams isoliert und individuell bekämpft werden. Dank der raschen Erkennung der Rauchentwicklung konnte das Notfallkoordinierungszentrum umgehend eine große Anzahl an Boden- und Luftstreitkräften mobilisieren. Das reibungslose Ineinandergreifen dieser Einheiten verhinderte letztlich eine Katastrophe und das Übergreifen auf dicht bewaldete Zonen.

Perfekte Koordination der Rettungs- und Sicherheitskräfte

Der schnelle Erfolg dieses Großeinsatzes ist der vorbildlichen Zusammenarbeit verschiedenster Institutionen zu verdanken. An den Löscharbeiten waren unter anderem die tatkräftigen Einsatzkräfte des Feuerwehrkonsortiums Telde, der Katastrophenschutz von Telde sowie die örtliche Polizei beteiligt.

Eine absolut entscheidende Rolle im Kampf gegen die Flammen spielte zudem die rasche Luftunterstützung. Hubschrauber des Inselrats von Gran Canaria sowie der Rettungs- und Notfallgruppe (GES) und weiterer Spezialeinheiten waren im Dauereinsatz am Himmel. Mit präzisen Wasserabwürfen über den kritischsten und unzugänglichsten Bereichen unterstützten sie die Bodenbrigaden maßgeblich und trugen so zur schnellen Eindämmung des Waldbrandes bei.

Verkehrseinschränkungen und Polizeischutz für Anwohner

Um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten und die Löscharbeiten nicht zu behindern, wurden während der akuten Notstandssituation präventive Straßensperrungen eingerichtet. Davon betroffen war insbesondere die wichtige Verbindungsstraße zwischen Cazadores und La Cumbre sowie die Landstraße GC-130.

Die Behörden achteten jedoch mit viel Fingerspitzengefühl darauf, die Einschränkungen für die lokale Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Zeitweise wurde es Anwohnern gestattet, unter strenger Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen und stets in Begleitung von Polizeibeamten, den Weg zu ihren Häusern anzutreten oder diese kurzzeitig zu verlassen.

Offizieller Dank an die unermüdlichen Helfer

Die Erleichterung in der gesamten Region ist groß. Der Bürgermeister von Telde, Juan Antonio Peña, wandte sich im Namen des Stadtrats und der Einwohnerschaft mit emotionalen Worten an die Öffentlichkeit. Er drückte allen Sicherheits- und Rettungskräften, die vor Ort im Einsatz waren und weiterhin unermüdlich die Stellung halten, seinen tiefsten Dank für ihre großartige Arbeit aus.

Peña betonte explizit, dass sich alle Beteiligten von der allerersten Minute an voll und ganz für die Intervention eingesetzt hätten. Besonders hob er das extrem schnelle und hochgradig effektive Vorgehen der örtlichen Polizei sowie des Zivilschutzes von Telde hervor, das in perfekter Abstimmung mit den anderen Einsatzbehörden verlief. „Ihre Professionalität, ihr Engagement und ihre Reaktionsfähigkeit waren von grundlegender Bedeutung für den Schutz unserer Gemeinde und unserer Nachbarn“, erklärte der Bürgermeister stolz.

Abschließend richtete der Stadtrat von Telde auch einen großen Dank an die Bürgerinnen und Bürger. Deren vorbildliche Kooperation und Verantwortungsbereitschaft während der widrigen Sperrungen hätten den Einsatzkräften die Arbeit enorm erleichtert. Trotz der positiven Nachrichten ergeht ein letzter Appell an die Vernunft: Die Überwachungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren weiter, bis das Feuer von den Experten als vollständig gelöscht deklariert wird. – TF

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