10% Umsatzrückgang im Weihnachtsgeschäft

Bild Info: Volle Fußgängerzone in Las Palmas, trotzdem weniger Umsatz als im letzten Jahr. Bild: Screenshot Television Canarias

Gran Canaria – Die Krise zeigt sich natürlich auch im Weihnachtsgeschäft. So wurde vom Präsidenten der „Federación de Comercio de Las Palmas (Fedeco)“, das ist der Einzelhandelsverband, Eugenio Sanchez bekannt gegeben, dass der Umsatz in diesem Jahr um 10% zurückgegangen ist, auch wenn man bis zum Dreikönigstag noch einen leichten Aufschwung erwartet. Zusammengerechnet verloren die Einzelhändler etwa 240 Millionen Euro Umsatz. Gründe dafür sieht der Präsident in der reduzierten Anzahl der Beamten, die in der Regel eine gute Summe für Weihnachten zur Verfügung stehen haben und in der allgemeinen Arbeitslosigkeit von 36%. Aber auch die Anhebung der IGIC macht den Einzelhändlern das Leben schwer. Alle diese Faktoren könne man nicht beeinflussen.

Weiterhin sieht er aber auch ein Problem darin, was die Menschen nun kaufen. Neben dem Rückgang in der Industrie wurde auch bemerkt, dass die Menschen gerne auf günstige Ware aus Asien zurückgreifen. Hier warnte er davor, dass eine Menge Spielzeug aus Asien nicht das CE-Zeichen besitzen. Denn das Zeichen bekommen nur Spielzeuge, die den strengen Kontrollen der EU standhalten, wie die Gefahr Autorädchen oder Puppen-Augen zu verschlucken. Diese Gefahr sei bei den Spielzeugen aus Asien wesentlich höher, da die Verarbeitung einfach schlecht ist. – TF

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