Mit einer PSOE im Bürgermeisteramt gäbe es keine Blockade beim Siam Park Gran Canaria

Bild Info: Conchi Narváez (PSOE) will Bürgermeisterin von San Bartolomé de Tirajana werden, die Chancen stehen gar nicht so schlecht. Bild: Facebookseite Conchi Narváez

San Bartolomé de Tirajana – Bei einem Treffen zwischen der Spitzenkandidatin für das Bürgermeisteramt in San Bartolomé de Tirajana, Conchi Narváez (PSOE) und dem Vizepräsidenten der Loro Parque SA, Christoph Kiessling in El Veril, da wo der Wasserpark gebaut werden soll, war man sich einig, dass die aktuelle Gemeindeverwaltung dieses Projekt blockiert. Kiessling erläuterte ausführlich das Projekt und den aktuellen Verwaltungsprozess, den die derzeitige Regierung aufgefahren hat, um das Projekt zu lähmen. Narváez unterstrich, dass „dieser Fall die Misswirtschaft von Marco Aurelio Pérez und seines Regierungsteams in den letzten acht Jahren der absoluten Mehrheit im Gemeinderat perfekt zusammenfasst“.

Sie glaubt auch, dass diese „Lähmung nicht darstellbar“ ist. Die Gemeindeverwaltung scheint die 300 direkten Arbeitsplätze nicht zu wollen und die ganzen Arbeitsplätze während der Bauphase scheinen auch kein großes Interesse in der Gemeindeverwaltung zu erzielen. Kiessling fügte hinzu, dass er schätzt, dass dies etwa 2.800 indirekte Arbeitsplätze für die Gemeinde wären, zumindest während der Bauphase. In mindestens drei Bauprojekte ist der Park aufgeteilt, alle Projekte sollen an verschiedene Unternehmen im Süden von Gran Canaria vergeben werden. Die geplante Bauzeit beträgt etwa 30 Monate.

Conchi Narváez bedankte sich bei Kiessling für die Ausführungen und bedauerte zugleich, dass es noch immer keine Lizenz gibt. Sie beschuldigte Perez erneut für diese Blockade verantwortlich zu sein, er sei „weit entfernt davon eine Lösung zu suchen und eine Investition von fast 100 Millionen Euro (laut Unternehmensangaben) zu ermöglichen, die Konfrontationspolitik mit dem Cabildo de Gran Canaria ist ebenfalls problematisch“. Sie „versteht es nicht, da das Projekt das Angebot an Freizeit auf Gran Canaria verbessert und neue Arbeitsplätze schafft“.

Auch wenn es keine direkte Aussage gab, kann man vermuten, dass eine Bürgermeisterin der PSOE in San Bartolomé de Tirajana umgehend dafür sorgen wird, dass die Lizenzen vergeben werden, dies hatte Sie in früheren Interviews auch immer wieder durchklingen lassen. – TF

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