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Durch fehlende Installationen verzögert sich der Bau der neuen Markthalle San Fernando

Der Bieter für diverse Installationen, INSAE, die gesetzten Fristen nicht eingehalten!

San Bartolomé de Tirajana – Der Abschluss des Neubaus der Markthalle San Fernando verzögert sich weiter. Der Grund dafür ist, dass der erfolgreiche Bieter für diverse Installationen, INSAE, die gesetzten Fristen nicht eingehalten hat. Ursprünglich sollte die Markthalle im November 2023 fertiggestellt sein. Sollte das Unternehmen nun, nach Aufforderung der Stadtverwaltung, keine gut begründete Rechtfertigung vorlegen, wird der geschlossene Vertrag mit dem Unternehmen vermutlich aufgekündigt. Eine Strafe wird ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Laut stellvertretendem Bürgermeister Alejandro Marchial (CC), seine „eine Reihe von Maßnahmen“ eingeleitet, die darauf abzielen, „die Arbeiten vor dem Sommer abzuschließen“. Weitere Details zu den Maßnahmen wurden jedoch nicht genannt. Die Lösung des Problems mit dem Ausschreibungssieger soll wohl „einvernehmlich“ ausfallen, damit das Projekt so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.

Sollte der Vertrag aufgelöst werden, könnte sein Teil des Projekts, der für 662.500 Euro vergeben wurde und sich auf die Elektro-, Sanitär- und anderen Installationen sowie die Platzierung von Photovoltaikmodulen für den Eigenverbrauch auf dem Marktdach bezieht, an das Unternehmen Taller de Construction TMR SA fallen, es ist der Gewinner der Bauarbeiten, dessen Angebot im Wettbewerb um diese Arbeiten den zweiten Platz belegte.

Das Rathaus stellt aber auch klar, dass die Arbeiten, trotz der jetzigen Verzögerung nie zum Stillstand kamen. Es musste jedoch immer wieder umgeplant werden, weil die Installationen nicht rechtzeitig fertiggestellt wurden.

3,3 Millionen Euro für den Tourismus

Gleichzeitig wurde in derselben Ratssitzung darüber gesprochen, dass das Cabildo de Gran Canaria einen Zuschuss in Höhe von 3.375.000 Euro für den Tourismus in San Bartolomé de Tirajana für das Jahr 2024 bereitstellt. Diese Summe sei für „wichtige Projekte“ vorgesehen.

Dazu zählen „touristische Rehabilitation“ mit 1 Million Euro, Kanalisationsarbeiten, um „Überschwemmungen in der Gegend des Charco Maspalomas zu verhindern“ mit 375.000 Euro. Zudem die Verbesserung der Energieeffizienz mit 195.000 Euro und ein Fahrradweg am Paseo de Maspalomas für 305.000 Euro. Den größten Posten bekommt der „Zugang zum Leuchtturm Maspalomas“ mit 1,5 Millionen Euro. All diese Summen reihen sich in einen Topf ein, der mit 5 Millionen Euro für die Entwicklung schattiger Räume und die Installation von Photovoltaikanlagen, schon gut gefüllt ist. – TF

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