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Verschiebung: Baustelle der Metro-GuaGua am Santa Catalina Park dauert bis mind. Mitte 2025!

Anstelle 2023 nun als 2 Jahre später?

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Las Palmas – Eine der wichtigsten Haltestellen für die Metro-GuaGua in Las Palmas de Gran Canaria wird nicht fertig. Der unterirdische Bahnhof am Santa Catalina Park wird wohl ein weiteres Jahr benötigen, bis die Baustelle dort abgeschlossen ist. Zudem steigen die Baukosten für diese Station, an der auch Veränderungen vorgenommen wurden, um 8,27 Millionen Euro. Damit liegt die gesetzlich erlaubte Erhöhung ganz knapp unter der Grenze. 49,99 % wird diese Baustelle nun mehr kosten. Erlaubt ist eine Steigerung von 50 %. Geplant waren 16,55 Millionen Euro und indessen wird diese Haltestelle 24,82 Millionen Euro kosten.

Diese Informationen wurden am gestrigen Dienstag durch den Generaldirektor für nachhaltige Mobilität der Stadt Las Palmas, Rafael Pedrero, wären seines Auftritts in der von der PP einberufenen Kommission mitgeteilt. Dabei ist die Preissteigerung nur ein Angebot der Bauunternehmen. Man könnte dies auch ausschlagen und den Auftrag entziehen, wobei man dann eine komplett neue Ausschreibung starten müsste und damit könnten sich diese Bauarbeiten nochmals deutlich verzögern.

Wenn die Änderungen so angenommen werden, wird sich das Ende der Bauarbeiten bis mindestens Mitte 2025 verschieben. Eigentlich sollte der Bauhof dort im Januar 2023 fertiggestellt sein und ursprünglich plante die Stadt Las Palmas den Start der Metro-GuaGua für das Jahr 2021. Gut, es gab dann ja noch die Corona-Pandemie, die ja ohnehin alles verzögerte.

Zu den Gründen sagte Rafael Pedrero: „In einigen Fällen waren keine aktualisierten kartografischen Informationen verfügbar und in anderen Fällen waren die Linien im Vergleich zu den verfügbaren Informationen verschoben“ Zudem gab es auf dem Gelände Erdrutsche und Verschiebungen, die eine Änderung des Systems und eine Absenkung des Grundwasserspiegels erforderlich machten. „Alle angrenzenden Gebäude wurden untersucht, um ihre Strukturen und ihre Anfälligkeit zu überprüfen, und es wurde festgestellt, dass die Verwendung von Stützmauern mit Betonsieben während der gesamten Arbeit unerwünschte Vibrationen erzeugen könnte“, so Pedrero weiter.

Aus diesen Gründen wurde beschlossen, die Planungen zu verändern. Alle Änderungen zielen darauf ab, „die Sicherheit der umliegenden Gebäude zu gewährleisten“. – TF

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