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Gruppenvergewaltiger aus Puerto Rico zu Haftstrafen bis 42 Jahren verurteilt

Alle vier stammen aus Marokko und sind illegal in Spanien.

Las Palmas – Die zweite Strafkammer des Gerichtes in Las Palmas hat die vier Gruppenvergewaltiger einer norwegischen Touristin zu Freiheitsstrafen von 36 bis 42 Jahren verurteilt. Der Haupttäter muss die höchste Haftstrafe absitzen, die anderen drei müssen für 36 Jahre in Haft und dem Opfer 15.000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Alle vier befinden sich irregulär in Spanien, was für Diskussionen sorgt.

Aufgrund der Gesetzeslage in Spanien müssen alle vier Täter jedoch maximal 20 Jahre Absitzen. Danach gibt es ein Kontaktverbot zum Opfer und die restlichen Jahre der Strafe stehen alle vier unter Beobachtung.

Laut Urteil wurde zweifelsfrei nachgewiesen, dass das Opfer am 26. Februar 2021 um 22:45 Ihr allein durch den Park Agua La Perra in Puerto Rico spazierte. Der Haupttäter Aziz Laghribi kam auf sie zu und „Packte sie an einem ihrer Handgelenke“, dann zwang er sie „gegen ihren Willen“ in einen uneinsichtigen Bereich, wo die anderen Mittäter schon warteten. Ab diesem Moment „handelten sie in einem vorher abgestimmten verhalten“. Alle „gingen einer nach dem anderen und abwechseln vor, um das Opfer vaginal und anal zu penetrieren“. Der Haupttäter tat dies sogar „zwei Mal“.

Alle Vier Männer blieben permanent zusammen, „bis die Tat endete“. Dies erhöhte die „Qualen der Frau, da sie permanent bewegungslos gehalten wurde“. Vor Gericht war die Aussage des Opfers maßgeblich, denn sie schilderte den Tagesablauf bis zum Ende der Gruppenvergewaltigung sehr genau inklusive Eindrücken von Gerüchen der Täter.

En weiterer wichtiger Beweis war ein Smartphone, welches die Guardia Civil bei den Tätern während der Festnahme sicherstellen konnte. Darauf waren WhatsApp-Nachrichten in englischer Sprache zu finden, die belegten, dass die vier sich darüber freuten „die Engländerin erwischt zu haben“, es war eine gute „Jagd“. In einer anderen Nachricht wurde das Opfer auch als „Häschen“ bezeichnet. In einer anderen Nachricht wurde sogar geschildert, dass alles „in Ordnung ist, wir alle haben uns abgewechselt bei dem englischen Mädchen, von 23 Uhr bis 3 Uhr“. – TF

Weitere Artikel zum Thema:
Prozess gegen Gruppenvergewaltiger von 2021 startet – Bis zu 61 Jahre Haft gefordert!, vom 21.06.2023
Gruppenvergewaltigung durch illegale Flüchtlinge – Bis zu 61 Jahre Haft gefordert!, vom 01.05.2023
4 Flüchtlinge begehen Gruppenvergewaltigung – Alle bereits in Haft, vom 04.03.2021

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