Dertour

TUI meldet sich erneut zu Wort – Fairplay ist notwendig

Bild Info: TUI ist entsetzt über das Vorgehen der Lopesan-Gruppe.

Maspalomas – Der deutsche Reiseveranstalter TUI hat sich noch mal zum Thema Maspalomas Oasis zu Wort gemeldet. Der Veranstalter sieht es als „unerträglich“ an, dass ein „privates Unternehmen“ die Autorität der Stadtverwaltung infrage stellt. Mit dieser Aussage bezieht sich TUI auf die Intervention der Lopesan Gruppe bei den Plänen des Neubaus des Hotel Maspalomas Oasis.

Gleichzeit betonte TUI, dass man „als führender Reiseveranstalter in Europa eine rechtliche Sicherheit benötigt, dies ist von entscheidender Bedeutung, weil es die Grundlage für Investitionen und Arbeitsplatzschaffung darstellt“. Weiterhin wird betont, „dass nur eine enge Zusammenarbeit zwischen dem privaten Sektor und den Behörden die langfristigen Ziele ermöglicht“.

TUI ist entsetzt darüber, dass die „Zustimmung für den Bau eines Hotels“ nicht allein von der Stadtverwaltung getragen wird, sondern dass sich ein privater Unternehmer auch einschalten kann. Dazu sagte TUI, „wie kann ein Projekt, dass eine rechtliche Grundlage besitzt, von einem anderen Unternehmen infrage gestellt werden“?

TUI begründet auch diese Frage, denn schließlich haben „nur die entsprechenden Behörden Kenntnisse und die Berechtigung solche Genehmigungen zu erteilen“. Es ist damit völlig „untragbar“, dass dein Konkurrent die „Autorität der Stadtverwaltung so herausfordert“.

Weiterhin stellt man sich nun, berechtigterweise die Frage, ob es nun jedes Mal zu so einem Verfahren kommen wird, wenn TUI eine Erneuerung im Hotelsektor plant. TUI drohte unterschwellig ein wenig, denn man betonte, dass man „als größter Touroperator in Europa den Markt im Zielland genau beobachtet, besonders die Regeln des Fairplay“. Gleichzeitig macht man in der Firmenzentrale klar, dass „zukünftiges Engagement in der Zielregion immer stark von diesem Vertrauen in das Fairplay“ abhängt.

„Wir haben großes Interesse an der Weiterentwicklung des Tourismus auf den Kanaren, nicht grundlos sind wir seit Jahrzenten unangefochtener Marktführer auf dem Archipel“, und man weiß auch über „die Auswirkungen auf den Wohlstand und die Beschäftigung“ genaustens bescheid.

Man möchte nochmals appellieren, dass „die Wahrung der Rechts-Sicherheit“, weiterhin gegeben sein sollte. Und eine gute Zusammenarbeit zwischen den „Behörden und dem privaten Sektor“ sollte natürlich auch vorhanden sein. – TF

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